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Kalt ist es in Kiel: Sebastian Hoeneß hat sich dick eingepackt
Kalt ist es in Kiel: Sebastian Hoeneß hat sich dick eingepackt - © IMAGO/OLE JACOBSEN
Kalt ist es in Kiel: Sebastian Hoeneß hat sich dick eingepackt - © IMAGO/OLE JACOBSEN
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Die Stimmen zum DFB-Pokal-Viertelfinale zwischen Kiel und Stuttgart

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Am Mittwochabend hat der VfB Stuttgart das Viertelfinale im DFB-Pokal bei Holstein Kiel knapp gewonnen. Was die Protagonisten des spannenden Pokalduells im Holstein-Stadion zu sagen hatten, haben wir für euch gesammelt.

Sebastian Hoeneß (Trainer VfB Stuttgart): "Es war jetzt kein Schönheitswettbewerb, das war glaube ich auch nicht zu erwarten. Trotzdem war es eine disziplinierte und fokussierte Leistung. Wir haben eigentlich nie so richtig etwas aufkommen lassen. Die Anfangsphase war so ein bisschen was drin, da haben wir umgestellt in der Defensive. Dann hatten wir die Kontrolle. Wir haben nur versäumt, in der ersten Halbzeit das Tor zu machen. In der zweiten Halbzeit hatte Kiel nach unserem 1:0 eine große Chance. Die habe ich natürlich nicht vergessen, aber dann machen wir den Sack zu."

Deniz Undav"Das 1:0 war der Dosenöffner. Wenn es weiter 0:0 steht, kann es ekelig werden durch einen Standard oder Einwurf, da kann Kiel immer treffen. Es war wichtig, das 1:0 zu machen und im Endeffekt auch das 2:0, weil dann kippst du das Spiel komplett."

Atakan Karazor: "Es war ein schöner Abend und ein sehr, sehr wichtiger Sieg für uns. Das war fast schon eine Pflichtaufgabe für uns. Wir wollen unbedingt ins Halbfinale. Das haben wir geschafft, das war das Wichtigste. Die Kieler bauen hier eine Energie auf. Bei Ballgewinn hat man direkt das Stadion gespürt. Das gibt ihnen natürlich Energie. Ich weiß selber, wie es hier ist. Wir haben sehr, sehr gut dagegengehalten."

Kiels Trainer Marcel Rapp coacht lauthals an der Seitenlinie - IMAGO/Marco Steinbrenner/DeFodi Images

Das sagen die Kieler

Marcel Rapp (Trainer Holstein Kiel): "Ich bin stolz auf die Mannschaft und trotzdem sehr enttäuscht. Wenn ich hier als Trainer von Holstein Kiel stehe und sage, dass wir das Spiel in der Offensive verloren haben, dann sagt das viel aus. Die Jungs haben es gut gemacht. Wir hatten gute Umschaltsituationen und gute Chancen, verteidigen ordentlich. Aus dem Spiel ist nicht viel angebrannt, hintenraus haben wir noch eine große Chance. Und trotzdem hat es nicht gereicht."

Jonas Meffert: "Stuttgart hat die Konter gut ausgespielt. Jeder hat gesehen, dass wir heute auch locker hätten gewinnen können. Wir können 1:0 in Führung gehen, Stuttgart hat auch ein, zwei gute Chancen. Wir können das 1:1 am Ende machen, wenn wir ein bisschen ruhiger vor dem Tor bleiben. Heute war es auf jeden Fall möglich, weiterzukommen."

Timon Weiner: "Das 0:3 fällt auf jeden Fall zu hoch aus. Wir machen bis zum Gegentor ein super Spiel. Wir hatten mehr Chancen, als wir uns vorher gedacht haben. Wir haben echt gute Nadelstiche gesetzt, super verteidigt und keine Riesenchancen zugelassen. Du kannst nicht alles verteidigen, aber bis zu einem gewissen Punkt. Das 0:1 killt uns einfach. Am Ende läuft uns die Zeit weg, da haben wir noch mal alles nach vorne geworfen."