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Stuttgart und Freiburg kämpfen ums DFB-Pokalfinale
Stuttgart und Freiburg kämpfen ums DFB-Pokalfinale - © Simon Hofmann/Bundesliga
Stuttgart und Freiburg kämpfen ums DFB-Pokalfinale - © Simon Hofmann/Bundesliga
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Stuttgart und Freiburg in Titellaune! Wer fährt nach Berlin?

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Das zweite Ticket für das DFB-Pokalfinale geht nach Baden-Württemberg. Am Donnerstag empfängt Titelverteidiger VfB Stuttgart den SC Freiburg, der noch auf zwei Pokal-Hochzeiten tanzt.

Stuttgart gegen Freiburg - das ist im Jahr 2026 nicht zufällig eine Halbfinal-Paarung im DFB-Pokal. Beide Mannschaften haben sich als exzellente Adressen für guten und internationalen Fußball etabliert.

Am Dienstag empfangen die Schwaben die Badener zum Duell um ein Ticket nach Berlin. Stuttgart will seinen Titel verteidigen, Freiburg die zweite Finalteilnahme nach 2022.

Der Titelverteidiger hat sich zur Pokal-Macht entwickelt, steht zum dritten Mal in den letzten vier Spielzeiten im Halbfinale. Nur 2024 war in einer Art vorgezogenem Endspiel gegen den späteren Double-Sieger Leverkusen (2:3) schon im Viertelfinale Schluss.

Sebastian Hoeneß lässt attraktiven und unbeeindruckt von namhaften Abgängen wie Woltemade, Guirassy, Anton oder Endo auch erfolgreichen Fußball spielen. Nach dem 4:2 über Sensationsfinalist Bielefeld gehen die Schwaben mit vier DFB-Pokalen in der Vitrine als Favorit in das Duell mit dem Sport-Club.

In der Bundesliga verloren die Cannstätter das Hinrundenduell gegen Freiburg (1:3) und revanchierten sich in der Rückrunde mit 1:0. Beide Stuttgarter Tore schoss Ermedin Demirović, der 2022 noch mit dem Sport-Club im Finale gestanden und eine entscheidende Rolle gespielt hatte...

Freiburg träumt sogar vom Double

Der in Hamburg geborene Nationalspieler Bosniens vergab im Elfmeterschießen ebenso wie Kapitän Christian Günter und bescherte so nicht den Freiburgern, sondern RB Leipzig den ersten Pokalsieg der Clubgeschichte.

Mit sieben Spielern um Finaltorschütze Maximilian Eggestein, die schon vor vier Jahren dabei waren, peilen die Breisgauer nun ihre historisch zweite Finalteilnahme an. Ein Trend, der die Entwicklung des Sport-Clubs zu einem der Top-Vereine der Bundesliga unterstreicht.

"Wir erleben eine sehr gute Phase und versuchen, die nächsten Wochen einfach zu genießen," sagt Trainer Julian Schuster, der als Spieler beim VfB Profi wurde und drei Jahre dort spielte.

Dass im Bundesliga-Endspurt wohl nicht mehr als Platz sieben zu holen sein wird, überstrahlt Freiburgs famoser Tanz auf zwei Pokal-Hochzeiten: Nach dem Halbfinaleinzug gegen Celta Vigo in der Europa League ist für das Schuster-Team gar ein Double drin. Erste Voraussetzung dafür ist ein Badener Sieg im Schwabenland.