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Der Kapitän und der Torschütze feiern gemeinsam
Der Kapitän und der Torschütze feiern gemeinsam - © IMAGO/Jan Huebner
Der Kapitän und der Torschütze feiern gemeinsam - © IMAGO/Jan Huebner
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Die Stimmen zum DFB-Pokal-Viertelfinale in Leverkusen

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Am Dienstagabend hat Bayer 04 Leverkusen das Viertelfinale im DFB-Pokal gegen St. Pauli souverän gewonnen. Was die Protagonisten des Pokalfights in der BayArena zu sagen hatten, haben wir für euch gesammelt.

Robert Andrich: "Leider war es nicht so entspannt, wie das Ergebnis aussagt. St. Pauli hatte nicht die Qualität, um uns heute richtig gefährlich zu werden, obwohl wir echt kein gutes Spiel gemacht haben. Im Pokal ist mir das aber ziemlich wurst – es gibt bei uns noch einiges zu verbessern, aber es geht einfach darum weiterzukommen und das haben wir gemacht. Jetzt haben wir noch ein Spiel zu gehen und dann wären wir wieder in Berlin."

Kasper Hjulmand (Trainer Bayer 04 Leverkusen): "Wir haben vor der Pause zu viele Fehler gemacht und waren zu passiv. Davor und danach war es ganz gut. Wir hatten sehr viel Ballbesitz, wir haben unsere Chancen gut herausgespielt. 3:0 gegen St. Pauli – das ist nicht einfach, da sind wir happy."

Patrik Schick: "Es tut gut. Wir wollte natürlich weiterkommen, das war unser großes Ziel und das haben wir geschafft. Wir waren phasenweise nicht so konzentriert, aber mit dem Resultat können wir zufrieden sein. Ich bin glücklich, dass ich heute ein Tor gemacht habe."

Für Alexander Blessin und den FC St. Pauli endet die Reise im Pokal - IMAGO/Eibner-Pressefoto/Thomas Thienel

Jonas Hofmann: "Es war holprig in der ersten Halbzeit, wir haben zu wenig aus unserem Ballbesitz gemacht. St. Pauli hat es eng gemacht und ist kompakt gestanden. Wenn es doof läuft, kann das heute auch in eine andere Richtung gehen. Als die Fans von Berlin gesungen haben, kriegt man automatisch Gänsehaut. Wenn man den Pokal da stehen sieht, will man ihn einfach gewinnen."

Simon Rolfes (Geschäftsführer Sport): "Wir haben uns schwer getan, in der zweiten Halbzeit war es aber besser. Da war es souverän. Die Einwechselspieler sind gut reingekommen, von der Bank haben wir gut nachgelegt. Wir haben eine gute Reaktion gezeigt."

Alexander Blessin (Trainer FC St. Pauli): "Mich nerven am meisten heute die Gegentore. Wir haben die ersten 45 Minuten super performt. Das 1:0 kommt aus dem Nichts und dem musst du dann hinterherlaufen, das ist bitter. Die Qualität kannst du über 90 Minuten nicht verteidigen. Das 2:0 war dann der Genickbruch."

Der Leverkusener Trainer freut sich auf das Halbfinale - IMAGO/Maximilian Koch