
Robert Andrich: Vielseitig und gesetzt bei Bayer 04
Auffällige Frisuren, noch auffälligere Leistungen. Der Defensiv-Anker der Werkself hat unter Hjulmand zu alter Stärke zurückgefunden.
Robert Andrich war eines der Leverkusener Gesichter der legendären Meister-Saison 2023/24. Mit seinen auffälligen Frisuren, aber besonders mit seiner Rolle als defensiver Allrounder mit eingebautem Torriecher.
Vier, teils enorm wichtige, Bundesliga-Treffer waren ihm in der Saison für das ungeschlagene Bayer 04 Leverkusen gelungen. In der Folgesaison lief es nicht so gut, nur 23 Einsätze, davon viele von der Bank, ließen Andrich in den Hintergrund rücken. Unter Kasper Hjulmand ist der "Aggressive Leader" wieder gesetzt.
Nur eine Sperre stoppte ihn: Andrich wieder wichtig
Der Coach, erstmals am 3. Spieltag an der Seitenlinie, setzt voll auf sein variables "Defensivmonster". Lediglich eine Gelb-Rot-Sperre, kurioserweise beim Trainerdebüt des Dänen eingehandelt, stoppte den wahlweise als Sechser oder Innenverteidiger eingesetzten DFB-Akteur. Insgesamt absolvierte er 15 der 16 Partien der laufenden Saison, stand zuletzt in der Bundesliga sogar achtmal in Serie in der Startelf. Dabei gelang ihm ausgerechnet im rheinischen Derby der bislang einzige Saisontreffer.
Es passt zu Andrich, dass der Führungsspieler mit ausgeprägter Mentalität, in so einem wichtigen Spiel trifft. Außerdem steht der Zweikämpfer für Stabilität, die die Werkself nun wieder zurück auf einen Champions-League-Platz führen soll.
Für Andrich selbst könnte sich aufgrund seiner starken Saison die Tür für die Nationalelf wieder öffnen – bei der letzten Länderspielpause fehlte er. Bleibt der "Aggressive Leader" in seinem Flow, könnte er zur WM im Sommer wieder an Bord gehen.
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