
"So ein Spiel dürfen wir nicht verlieren"
Das sagen Jürgen Klopp und Co. in der ARD nach dem 0:1 der deutschen Nationalmannschaft gegen Griechenland am 2. Spieltag der UEFA Nations League 26/27.
Jürgen Klopp (Bundestrainer): "Vorab: Die Aufstellung, die Wechsel gehen auf meine Kappe. Dass wir so einen griechischen Gegner nicht komplett auseinandernehmen, war auch klar. Mit so einer Konstellation nicht hoch zu gewinnen, damit hätte ich leben können - so ein Spiel dürfen wir trotzdem nicht verlieren. Wir haben nicht so physisch gespielt, wie wir es eigentlich können müssten."
"Wir sind ein neu zusammengestellter Haufen. Gegen so einen defensiv eingestellten Gegner benötigen wir Abläufe und Training, um sie zu bespielen. Das ist keine schöne Erkenntnis, aber eine, die uns weiterhilft."
"Der Plan ist, in den nächsten zweieinhalb Wochen so viele Informationen wie möglich über die Spieler zu bekommen. Es geht nicht darum, es auf irgendjemand zu schieben. Die neuen Spieler haben es gut gemacht! Ich habe viele positive Dinge gesehen, die nur nicht zu einer dominanten Spielweise geführt haben. Aber lieber haben wir einen schlechten Start als ein schlechtes Ende."
"Wir hätten dominanter sein können"
Jonathan Tah (Deutschland): "Es war kein einfaches Spiel, um ehrlich zu sein haben wir es nicht gut genug gemacht. Wir hatten zwar ein paar Möglichkeiten, mit dem Ball hätten wir aber dominanter sein können. Die Griechen sind zu der einen oder anderen Möglichkeit gekommen und haben die eine Chance eben genutzt. Am Ende haben wir nicht genug genutzt, was sie uns gegeben haben."
Christos Tzolis (Griechenland): "Der Sieg fühlt sich toll an. Der erste Sieg über Deutschland freut uns sehr. Wir wussten, dass sie ein paar Fehler machen werden, also mussten wir unsere wenigen Chancen nutzen. Wir haben viele lange Bälle gespielt und gekontert, weil wir ihnen den Ball überlassen haben."
Alexander Nübel (Deutschland): "Wir erarbeiten uns ein, zwei Chancen, alle außerhalb der Box. Das kann man als Manko sehen. Innerhalb der Box haben wir zu wenig Leute, dann wird es schwierig, wenn der Gegner so tief steht. Die Griechen kontern zweimal und treffen nach einem guten Abschluss. Wir haben aber die Qualität in der Mannschaft, um solche Gegner zu bespielen."