bundesliga.de präsentiert die Trainer-Stimmen zu den Pokalspielen am Sonntag.

Kickers Offenbach - Eintracht Frankfurt 0:3

Trainer Hans-Jürgen Boysen (Offenbach): "Das Weiterkommen war unser großer Wunsch, aber die Bundesligisten lassen sich im DFB-Pokal nicht mehr so leicht überraschen. Man sieht an allen Ergebnissen, dass die Erstligisten aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt haben. Trotz der Niederlage hat sich meine Mannschaft aber heftig gewehrt, konnte dem Spiel nach den Gegentreffern aber leider keine Wende mehr geben."

Trainer Michael Skibbe (Frankfurt): "Dieser Derbysieg war für unseren Saisonauftakt unheimlich wichtig. Das wussten wir alle in Frankfurt. Deshalb sind wir umso glücklicher, dass wir im Pokal gegen die Kickers so souverän durchmarschiert sind. Die zweite Halbzeit hat mir insgesamt sehr gut gefallen und man hat gesehen, dass vor allem Pirmin Schwegler eine wichtige Stütze für uns werden kann."

Eintracht Trier - Hannover 96 2:1

Mario Basler (Trier): "Auf Grund der zweiten Halbzeit geht der Sieg in Ordnung. Mit der ersten Halbzeit war ich nicht zufrieden, dann bin ich in der Pause etwas lauter geworden. In der zweiten Halbzeit hatten wir dann keine Angst mehr und die Spieler haben an sich geglaubt. Wir haben in der zweiten Halbzeit eine tolle Leistung gebracht."

Dieter Hecking (Hannover): "Man hat in dieser Pokalrunde schon gesehen, dass Spiele gegen unterklassige Clubs nicht mehr 5:0 oder 6:0 ausgehen. In der ersten Halbzeit kann ich meiner Mannschaft keine großen Vorwürfe machen. Aber auch da hat man schon gesehen, dass die Konsequenz fehlt. Dass wir nach dem 1:1 auseinanderfallen, ist für einen Bundesligisten unwürdig. Wir haben verdient verloren."

SpVgg Neckarelz - Bayern München 1:3

Trainer Peter Hogen (Neckarelz): "Ich bin außergewöhnlich stolz auf meine Mannschaft. Das war ein toller Pokalfight. Dass sie so eine Leistung bringt, hätte ich nicht für möglich gehalten. Das ist ein gefühlter Sieg für uns."

Trainer Louis van Gaal (München): "Das war unser zehntes Spiel innerhalb von vier Wochen. Der Gegner hat seine Sache sehr gut gemacht und es uns schwer gemacht, ein Tor zu erzielen. Auch ein Amateurteam kann gut organisiert sein. Ich habe in der Halbzeit gesagt, dass wir nur mit dem Ball gelaufen sind, ohne ihn aber nicht."

Sportfreunde Lotte - VfL Bochum 0:1

Maik Walpurgis (Lotte): "Das Gegentor war sehr, sehr ärgerlich. Nach dem wir den Respekt etwas abgelegt hatten, hätten wir auch in Führung gehen können. Die Mannschaft hat hervorragend gefightet. Mit etwas Glück hätten wir am Ende auch noch das 1:1 und die Verlängerung schaffen können."

Marcel Koller (Bochum) : "In der ersten Halbzeit haben wir zu gemächlich nach vorne gespielt und waren nicht entschlossen genug. In der zweiten Halbzeit hat sich das gebessert. Nach dem 1:0 hätten wir das zweite und dritte Tor nachlegen müssen. Da haben wir uns nicht gut angestellt, da hätten wir ruhiger spielen müssen."

FC Oberneuland - TSG 1899 Hoffenheim 0:2

Trainer Mohammed Amiq (Oberneuland): "Ich habe Hoffenheim vor wenigen Tagen im Testspiel gegen Getafe beobachtet und dabei eine in allen Bereichen sehr gut ausgebildete Mannschaft gesehen. Darauf hatten wir uns eingestellt. In der ersten Halbzeit haben wir auch gut mitgehalten - vor allem dank einer Klasseleistung unseres
Torwarts. Leider hat es in der zweiten Halbzeit nicht mehr ganz
gereicht."

Trainer Ralf Rangnick (TSG 1899 Hoffenheim): "Ich bin zufrieden, dass wir ziemlich gefahrlos weitergekommen sind. Die Mannschaft hat zu keiner Zeit gewackelt, obwohl wir anfänglich Probleme mit der Chancenverwertung hatten. Vor allem die 20 Minuten nach der Pause haben mir gut gefallen. Danach hätte ich mir etwas mehr Konzentration gewünscht, dann hätten wir auch fünf oder sechs Tore machen können."

Union Berlin- Werder Bremen 0:5

Trainer Uwe Neuhaus (Union Berlin): "Wir haben früh das 0:1 kassiert, nach dem 0:2 wussten wir, dass es schwer werden würde, nach dem 0:3 war das Spiel gelaufen. Ich habe von meiner Mannschaft mehr Mut und Mumm erwartet."

Trainer Thomas Schaaf (Werder Bremen): "Die Mannschaft hat gut gespielt und besonders in der ersten Halbzeit sehr souverän und selbstbewusst agiert. In der zweiten Halbzeit hat sie ein wenig den Gang rausgenommen, ohne sich jedoch das Leben schwer zu machen. Da ist Berlin noch zu zwei Chancen gekommen."