In der Bundesliga gab es schon über 70 Spiele zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach. Aber der Bundesligaklassiker elektrisiert die Beteiligten immer wieder von Neuem. Am kommenden Wochenende kommt es zur Neuauflage des ewigen Duells.

Bei Kölns Manager Michael Meier und Trainer Christoph Daum ist die Vorfreude auf das Derby groß. "Ich sage immer wieder, Derbys sind wirklich die Festtage und es ist am Besten, wenn Du sie gewinnst", bringt Daum es auf den Punkt. "Viele identifizieren sich total mit ihrem Verein und dieses Derby hat natürlich eine unheimliche Tradition", weiß der Coach um den hohen Stellenwert der Partie für die Fans.

Das Sportliche soll im Mittelpunkt stehen

Er und Michael Meier sind sich aber einig, dass der Sport am kommenden Samstag im Mittelpunkt stehen soll. "Dieses Derby soll bestimmt werden von den Mannschaften, die auf dem Rasen stehen. Die brauchen die Unterstützung und man sollte nicht versuchen, sich zu übertreffen im Aushecken gegenseitiger Provokationen", erklärt Meier.

Der Manager appelliert an die Fans: "Ich bitte alle unsere Fans, sich auf die Unterstützung unserer Mannschaft zu konzentrieren und jegliche Provokationen oder Attacken gegen die gegnerischen Fans zu unterlassen. Das, was in der Vergangenheit passiert ist, sollte auch in der Vergangenheit bleiben und sollte nicht die Zukunft prägen."

Einstellung jedes einzelnen Spielers ist wichtig

In der Vorbereitung auf die Partie gegen Gladbach arbeitet der Trainer intensiv mit der Mannschaft. "Wichtig ist die Einstellung jedes einzelnen Spielers", erklärt Daum. "Es geht nicht darum mit großen taktischen Raffinessen zu arbeiten, sondern darum, mit Leidenschaft und Begeisterung, aber auch mit der nötigen Disziplin und dem Einhalten der Ordnung über 90, oder auch 93 Minuten, alles zu geben."

Der Coach erwartet von den FC-Profis am Samstag vollen Einsatz: "Ich gehe davon aus, dass unsere Mannschaft Druck entwickeln wird, dass wir den Gegner zu Fehlern zwingen werden und letztendlich wird das den kleinen Unterschied ausmachen, der dazu ausreicht, dass die drei Punkte im RheinEnergieStadion bleiben."