Köln - Im Kölner RheinEnergieStadion machte die Virtuelle Bundesliga am vergangenen Wochenende den vierten Stopp der Saison 2014/15. Und in der Heimstätte des 1. FC Köln war viel los, als um 12.30 Uhr der Startschuss zur Gruppenphase ertönte. Denn schon zuvor fanden sich mehr als einhundert Spieler ein, um einen der letzten vier Plätze für das Hauptfeld in einem Blitzturnier zu ergattern.

Im Hauptturnier mit 128 Teilnehmern gab es dann zunächst kaum Überraschungen. Bekannte FIFA-Cracks wie Sascha Schumacher, Daniel Tissarek, Savas Destanoglu oder Jan Zimmerman setzten sich mehr oder weniger souverän in ihren Gruppen durch. Doch Jan Zimmermann wurde mit dem VfL Wolfsburg nur Zweiter in seiner Gruppe und so kam es schon in der ersten KO-Runde zu einem Spitzenspiel zwischen ihm und Tissarek, was Zimmerman deutlich mit 4 - 0 gewann. In der nächsten Runde verlor dann aber auch Zimmermann mit 1 - 0 gegen Marko Mihaljevic, der mit dem VFB Stuttgart spielte.

Tessmanns Kölner schalten Schumacher aus

Im Viertelfinale waren dann mit Savas Destanoglu, Sascha Schumacher und Rico Tessmann drei Finalisten der letzten VBL Saison vertreten. Destanoglu zog mit dem VfL Wolfsburg souverän ins Halbfinale ein, während sich Tessmann mit dem 1. FC Köln erst im Elfmeterschießen gegen Sascha Schumacher durchsetzte.

Mit ihren Siegen im Halbfinale qualifizierten sich schließlich Rico Tessmann mit dem 1. FC Köln und Marko Mihaljevic mit dem VfB Stuttgart für das Finale in Köln und gleichzeitig auch für das große Finale der Virtuellen Bundesliga im Mai.

Nervenschlacht um den Turniersieg

Das Finale war schließlich eine ganz knappe Nummer. Mihaljevic führte lange 1:0, bevor Rico in letzter Minute noch durch Kevin Vogt zum Ausgleich kam. In der Verlängerung fiel kein weiterer Treffer und so musste das Elfmeterschießen die Entscheidung bringen. Mihaljevic behielt mit seinen virtuellen Stuttgartern die Nerven und verhinderte damit einen Kölner Heimsieg. Beim großen Finale darf Tessmann mit dem FC dann auswärts antreten. In der Bundesliga sind die Kölner das wesentlich gefährlicher. Auch in der VBL?