Jürgen Klopp sammelte eifrig Punkte - in der Bundesliga und auch bei den Fans von Borussia Dortmund. Der Trainer ist Publikumsliebling, Sympathieträger, Erfolgsgarant und Architekt des neuen BVB.

Nicht von ungefähr haben die Verantwortlichen des souveränen "Herbstmeisters" den Vertrag mit dem 43-Jährigen vorzeitig bis 2014 verlängert.

Meister des verbalen Doppelpasses

Denn kaum ein Trainer zuvor hat einer Dortmunder Mannschaft seine Philosophie vom offensiven Konzeptfußball derart rübergebracht.

Klopp, Meister des verbalen Doppelpasses und wortgewandter Motivator, ehrgeizig und dabei stets authentisch, impulsiv und in der Menschenführung autoritärer als gemeinhin angenommen, ist beim BVB nach tristen Jahren der Initiator der Aufbruchstimmung. Seine Linie ist "von Disziplin geprägt, aber am Menschen orientiert".

Seine Resultate können sich sehen lassen. Denn kein anderes Team kassierte bislang so wenig Niederlagen, so wenig Gegentore und erzielte so viele Treffer wie sein Junioren-Team, in dem in der Regel acht Spieler stehen, die 22 Jahre und jünger sind. Sollte Klopp die Meisterschaft gewinnen - in Dortmund werden sie ihm ein Denkmal bauen.


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