Der Premiere-Ligapokal 2007 ist entschieden! Bayern München hat sich den Titel zum sechsten Mal gesichert. bundesliga.de blickt auf das prestigeträchtige Turnier zurück.

Unter einem Aperitif versteht man gemeinhin ein appetitanregendes, in eine angenehme Stimmung versetzendes Getränk, das vor dem Essen konsumiert wird.

Hunger und Lust auf das Mahl werden durch einen guten Aperitif gesteigert, die Vorfreude auf einen reichlichen und sättigenden Schmaus steigen mit jedem Schluck.

Vorfreude auf die Bundesliga

So gesehen war auch der Premiere-Ligapokal 2007 eine Art Aperitif, der bei den Fußballfans die Vorfreude auf die bald beginnende Bundesliga-Saison 2007/2008 erhöht hat.

Mit jeder Partie stiegen sowohl Lust als auch Erwartungshaltung, dass auch die kommende Saison ein ähnliches trick- und torreiches Spektakel bieten wird.

Besonderes Highlight

In fünf Spielen fielen 15 Tore, was einen Schnitt von exakt 3,0 pro Partie ergibt. Neben vielen Toren bot der Premiere-Ligapokal auch durchweg volle Stadien, wobei sich der zum zweiten Mal ausgetragene Doubleheader zum Auftakt in Düsseldorf erneut als besonderes Highlight herausstellte.

Neue Stars wie Franck Ribery (Bayern), Ivan Rakitic (Schalke), Angelos Charisteas (Nürnberg) oder Ewerthon (Stuttgart) gaben vielversprechende Kostproben ihres Könnens ab. Doch auch altbekannte Bundesliga-Größen wie Kevin Kuranyi, Hamit Altintop, Cacau oder Robert Vittek setzten den einen oder anderen Höhepunkt.

Kostproben des Könnens

Der FC Bayern München, der große Favorit auf den Meistertitel, wurde auch im Premiere-Ligapokal seiner Rolle gerecht und gewann den Titel durch den 1:0-Finalsieg gegen den FC Schalke 04 zum insgesamt sechsten Mal.

Dabei gab der runderneuerte Rekordmeister mehrfach einen Vorgeschmack von dem, was in der kommenden Spielzeit von ihm zu erwarten ist. Franck Ribery, geradlinig wie schnörkelig zugleich, brillierte in seinen ersten Pflichtspielen für die Bayern auf Anhieb und wurde mit drei Treffern bester Torschütze des diesjährigen Premiere-Ligapokals.

Lust auf mehr

Auch die anderen Neuerwerbungen der Bayern lieferten beeindruckende Vorstellungen ab. Hamit Altintop zauberte, Ze Roberto rackerte und Marcell Jansen marschierte. "Der Premiere-Ligapokal ist eine Super-Sache", freute sich Jansen, der seinen ersten Titel als Profi feierte. Der FC Bayern machte Lust auf mehr!

Genauso wie Finalist Schalke 04, bei dem sich vor allem Nationalstürmer Kevin Kuranyi in beeindruckender Form befand. Beim Halbfinalsieg gegen den 1. FC Nürnberg (4:2) war Kuranyi allein an drei Toren beteiligt. Auch das 19-jährige Supertalent Ivan Rakitic deutete mehrfach an, dass es die Bundesliga bereichern wird.

Meister der 2. Bundesliga als belebendes Element

Die im Halbfinale ausgeschiedenen VfB Stuttgart und 1. FC Nürnberg konnten ebenfalls bereits Akzente setzen, litten teilweise jedoch unter enormem Verletzungspech. Genauso Werder Bremen, das im Vorrundenspiel gegen Bayern München (1:4) chancenlos geblieben war.

Auch für den Karlsruher SC kam bereits in der Vorrunde das Aus (0:1 gegen Schalke), dennoch entpuppte sich der Aufsteiger als belebendes Element beim Doubleheader in Düsseldorf. Die Regeländerung, erstmals den Meister der 2. Bundesliga am Premiere-Ligapokal teilnehmen zu lassen, erwies sich als goldrichtig. Der KSC hielt gegen Schalke lange gut mit und ließ für die Bundesliga einiges erwarten.

Bis zum Bundesliga-Start haben die Mannschaften noch knapp zwei Wochen Zeit, um am letzten Feinschliff zu arbeiten. Die Vorfreude auf die neue Saison wächst währenddessen weiter und weiter...

Sehen Sie die Höhepunkte des Endspiels 2007 im exklusiven Videostream auf bundesliga.de:

Je nach Internet-Verbindung können Sie zwischen einer ISDN- oder DSL-Übertragung wählen: ISDN oder DSL

Die Reaktionen zum Finale:

Je nach Internet-Verbindung können Sie zwischen einer ISDN- oder DSL-Übertragung wählen: ISDN oder DSL