Ganz Franken steht Kopf! Das easyCredit-Stadion ist für den Hit 1. FC Nürnberg gegen den FC Schalke 04 , mit 46.780 Zuschauern seit Wochen restlos ausverkauft, und der "Club" hätte weit mehr als das doppelte Kartenkontingent verkaufen können.

bundesliga.de gibt einen Überblick über die Samstagspartien des 1. Spieltags, die um 15:30 Uhr angepfiffen werden (Verfolgen Sie alle Partien ab 15 Uhr im Live-Ticker/Liga-Radio).

1. FC Nürnberg - FC Schalke 04

Der bislang letzte Nürnberger Sieg über Schalke stammt aus der Saison 1998/99 (3:0) - seither konnte der "Club" keines der folgenden zwölf Aufeinandertreffen für sich entscheiden.

Wie die letzte Bundesliga-Saison endete, beginnt für den "Club" auch die neue Spielzeit: Am letzten Spieltag der Saison 2007/08 empfing der FCN die Schalker zuletzt und musste nach dem 0:2 den Gang in die 2. Liga antreten.

Das sagen die Trainer:

FCN-Trainer Michael Oenning: Wir wollen dieses Spiel unbedingt gewinnen. Und es soll am Ende nicht nur beim Versuch bleiben. Ich glaube, wir haben eine realistische Chance.

S04-Trainer Felix Magath: Die Spieler müssen malochen, aber ich bin optimistisch, dass wir in Nürnberg drei Punkte holen können.

Mögliche Aufstellungen:

Nürnberg: Schäfer - Diekmeier, Wolf, Maroh, Prinola - Kluge, Mnari, Mintal, Gündogan - Eigler, Boakye

Schalke: Neuer - Rafinha, Höwedes, Bordon, Kobiashvili - Kenia, Westermann, Rakitic, Holtby - Kuranyi, Altintop

Schiedsrichter: Knut Kircher


Werder Bremen - Eintracht Frankfurt

In der vergangenen Saison gab es für die Hessen in den Spielen gegen Bremen nichts zu holen. In beiden Begegnungen gewann Werder mit 5:0.

Am 1. Spieltag trifft die drittbeste Offensive (Bremen) auf die drittschlechteste Defensive (Eintracht) der vergangenen Saison.

Das sagen die Trainer:

Werder-Trainer Thomas Schaaf: "Ich bin insgesamt zufrieden mit der Vorbereitung der Mannschaft. Sie hat intensiv gearbeitet und ist Stück für Stück voran gekommen, das hat sie in den letzten Partien bewiesen. Unseren Topzustand werden wir über die weiteren Pflichtspiele erreichen, hoffentlich können wir die guten Eindrücke aus dem Pokalspiel bei Union Berlin bestätigen. Wir sind alle gespannt und freuen uns, dass die Liga los geht.

Eintracht-Trainer Michael Skibbe: Wir haben Werder beobachtet in den Vorbereitungsspielen in Wolfsburg, gegen Valencia, beim FSV Frankfurt und zuletzt im Pokal bei Union Berlin. Sie sind in einer erstaunlichen Frühform und sehr gut drauf. Dennoch dürfen wir am Samstag nicht allzu großen Respekt vor Bremen zeigen, denn dann erschlagen sie einen mit ihrer spielerischen Klasse.

Mögliche Aufstellungen:

Bremen: Wiese - Fritz, Mertesacker, Prödl, Pasanen - Özil, Frings, Borowski, Marin - Almeida, Sanodo

Frankfurt: Nikolov - Ochs, Vasoski, Russ, Spycher - Teber, Chris, Caio, Schwegler - Amanatidis, Meier

Schiedsrichter: Dr. Helmut Fleischer


Borussia Dortmund - 1. FC Köln

Die vergangenen vier Heimspiele gewann Dortmund gegen die Rheinländer und kassierte dabei nie mehr als einen Treffer. Die Kölner warten nunmehr seit 1991 und zwölf Anläufen auf einen Sieg bei der Borussia.

Von 36 Bundesliga-Spielen, in denen der BVB die Kölner empfing, gingen nur sechs verloren (20 Siege, 10 Remis).

Nur eines der zurückliegenden sieben Auftaktspiele in die neue Bundesliga-Saison konnte Dortmund für sich entscheiden. Erst mit Jürgen Klopp bezwang der BVB den seit 2001 anhaltenden Fluch von sechs sieglosen Auftaktspielen in Serie (3:2 gegen Leverkusen 2008/09).

Das sagen die Trainer:

BVB-Trainer Jürgen Klopp: Wir freuen uns auf die 80.000, aber wir müssen uns erst wieder an die absolute Wettkampfsituation in unserem Stadion gewöhnen. Der Countdown läuft. Wir werden bereit sein.

FC-Trainer Zvonimir Soldo: Wir spielen vor 80.000 Menschen, natürlich ist Dortmund der Favorit. Ich schließe mich Franz Beckenbauer an und behaupte, dass der BVB sogar ein Geheimtipp auf die Meisterschaft ist. Wir haben Dortmund im Testspiel gegen Koblenz beobachtet und konnten sehen, dass sie sehr diszipliniert, aggressiv und vor allem nach Standardsituationen gefährlich sind. In den letzten sieben Monaten haben Sie nur ein Pflichtspiel verloren.

Mögliche Aufstellungen:

Dortmund: Weidenfeller - Owomoyela, Subotic, Santana, Schmelzer - Blaszczykowski, Tinga, Hajnal, Sahin - Barrios, Valdez

Köln: Mondragon - Brecko, McKenna, Mohamad, Wome - Pezzoni, Matip (Petit) - Sanou, Maniche, Ehret - Freis

Schiedsrichter: Wolfgang Stark


Hertha BSC - Hannover 96

96 verlor seine zurückliegenden drei Gastspiele in der Hauptstadt zu Null. Der einzige Auswärtssieg bei der Hertha gelang den Niedersachsen am 13. September 2003 mit 3:2.

Seit 5 Stunden und 48 Minuten warten die Niedersachsen auf ein Tor in der Hauptstadt.

Der letzte Sieg an einem 1. Spieltag gelang Hannover in der Saison 2003/04 (1:0 in Hamburg) - die vergangenen drei Auftaktspiele gingen allesamt verloren.

Das sagen die Trainer:

Hertha-Trainer Lucien Favre: Wir sind bereit für die neue Saison. Ein guter Start ist wichtig. Hannover kann in dieser Saison für eine Überraschung sorgen.

Hannover-Trainer Dieter Hecking: Wenn die Hertha ein Problem hat, dann hinten. So ist es die Forderung an uns, diese Schwächen aufzudecken.

Mögliche Aufstellungen:

Berlin: Drobny - Piszczek, Friedrich, von Bergen, Stein - Nicu, Kacar, Cicero, Ebert - Raffael, Wichniarek

Hannover: Enke - Cherundolo, Haggui, C. Schulz, Rausch - Balitsch - Rosenthal, Krzynowek - Bruggnik - Staijner, Hanke

Schiedsrichter: Guido Winkmann


1. FSV Mainz 05 - Bayer Leverkusen

Im April dieses Jahres trafen beide Clubs im Halbfinale des DFB-Pokals aufeinander. Nach 120 Minuten in der Düsseldorfer LTU arena hieß es 4:1 für die Werkself, die im Endspiel an Werder Bremen scheiterte (0:1).

Die Bundesliga-Bilanz zwischen beiden Clubs spricht für den Aufsteiger. Mainz siegte drei Mal, Bayer zwei Mal. In allen sechs Partien fielen jeweils mindestens zwei Tore.

Das sagen die Trainer:

Mainz-Trainer Thomas Tuchel: Wir haben uns sehr gut informiert. Wenn man sich ihre Aufstellung ansieht, steht ihr 4-4-2-System mit einer Raute im Mittelfeld und schnellen Spielern Kroos, Barnetta und Kießling für schnelles Spiel, bei dem viel durch die Mitte läuft und in die Tiefe geht. Bayer hat eine hohe Qualität, und die wollen sie sicher auch hier in Mainz auf den Platz bringen.

Bayer-Trainer Jupp Heynckes: Ich denke, dass wir gut präpariert sind. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie einiges ändern möchte. In den vergangenen Tagen haben wir uns sehr intensiv und akribisch auf den Start vorbereitet.

Mögliche Aufstellungen:

Mainz: Müller - Hoogland, Bungert, Noveski, van der Heyden - Heller, Karhan, Pekovic, Soto - Ivanschitz - Schürrle

Leverkusen: Adler - Schwaab, Friedrich, Hyypiä, Kadlec - Renato Augusto, Rolfes, Kroos, Barnetta - Derdiyok, Kießling

Schiedsrichter: Deniz Aytekin


Stellen Sie Ihr Dream-Team beim Bundesliga-Manager auf!


Sind Sie ein Experte? Beweisen Sie es beim Tippspiel!