Nach Jarolslav Drobny und Heiko Westermann ist Gojko Kacar der nächste hochkarätige Neuzugang des Hamburger SV. Der Serbe kommt von Hertha BSC und verstärkt ab sofort das Mittelfeld der "Rothosen". Was dem 23-Jährigen dieser Wechsel bedeutet, erklärt er in seinem ersten Interview als "Rothose" auf der Webseite des Clubs.

Frage: Herr Kacar, Sie haben immer betont, dass Sie unbedingt beim HSV spielen möchten. Wie fühlen Sie sich jetzt, da der Wechsel perfekt ist?

Gojko Kacar: Ich bin sehr glücklich, dass es tatsächlich geklappt hat. Die letzten Tage waren ein bisschen hektisch, deshalb freue ich mich jetzt darauf, der Mannschaft ins Trainingslager nachreisen zu können.

Frage: Wen kennen Sie denn aus der Truppe schon?

Kacar: Jaroslav Drobny kenne ich aus Berlin. Ansonsten kennt man sich natürlich ein bisschen aus den letzten Aufeinandertreffen. Deshalb weiß ich auch, dass das alles hervorragende Fußballer sind, mit denen ich unbedingt die Ziele des Vereins erreichen möchte.

Frage: Konnten Sie auch Hamburg schon ein bisschen kennen lernen?

Kacar: Leider überhaupt noch nicht, ich kenne nur den Flughafen und das Stadion. Ich habe aber schon sehr viel von Hamburg gehört, was es für eine wundervolle Stadt sein soll. Und ich verspreche, dass ich mir nach dem Trainingslager nach und nach alles anschauen werde.

Frage: Ist es Zufall, dass Sie weiter in der Bundesliga spielen oder wollten Sie unbedingt hier bleiben?

Kacar: Deutschland passt perfekt zu mir, beziehungsweise ich zu diesem Land. Die Mentalität, die Menschen - hier geht es mir einfach gut, ich fühle mich rundum wohl. Deshalb wollte ich in Deutschland bleiben.

Frage: Am liebsten beim HSV?

Kacar: Ja, der HSV ist ein toller Club, der eine große Historie hat und Großes erreichen will. Dabei möchte ich mithelfen. Ich denke, dass ich mich beim HSV optimal weiterentwickeln und meine Stärken einbringen kann, es ist der ideale Club für mich. Deshalb bin ich hier. Und deshalb will ich hier auch lange bleiben.

Frage: Dabei wirst du die Nummer 44 auf dem Rücken tragen. Warum gerade diese doch etwas außergewöhnliche Zahl?

Kacar: Die Vier ist meine Glückszahl. Und da diese Rückennummer besetzt ist, habe ich mich für die 44 entschieden. Doppeltes Glück also für mich und den HSV - kann ja nicht schaden.