Köln - Christoph Daum sorgt zum Start seiner Amtszeit beim FC Brügge für Furore. Nach zwei Siegen in der belgischen Meisterschaft feierte der ehemalige Bundesliga-Trainer mit seinem neuen Klub auch in der Europa League nach einem 0: 3-Rückstand und einem fulminanten Schlussspurt mit vier Toren innerhalb von 17 Minuten noch einen 4:3 (0:1)-Erfolg bei NK Maribor.

Brügge wahrte in der Gruppe H seine gute Chance zum Einzug in die Runde der letzten 32 Teams. Dafür reicht am letzten Spieltag bereits ein Unentschieden gegen den punktgleichen Tabellenführer Sporting Braga aus Portugal, der durch den 1:0 (0:0)-Erfolg gegen Birmingham City schon weiter ist.

Auch Saloniki, Charkow und Atletico weiter

Neben Braga sowie Standard Lüttich und Hannover 96 aus der Gruppe B lösten am vorletzten Spieltag der Gruppenphase auch PAOK Saloniki (Gruppe A), Metallist Charkow (Gruppe G) und Atletico Madrid (Gruppe I) das Ticket für die Zwischenrunde. Saloniki gewann 2:1 (2:1) in London bei Tottenham Hotspur, wodurch die Briten nur noch eine geringe Chance haben, bei drei Punkten Rückstand Rubin Kasan aus Russland nach deren 4:1 (2:1) gegen die Shamrock Rovers abzufangen.

Charkow aus der Ukraine setzte sich mit 4:1 (2:1) gegen Austria Wien durch, während Madrid bei Celtic Glasgow 1:0 (1:0) gewann. In der Hannover-Gruppe verpasste es der FC Kopenhagen durch ein 1:1 (1:1) bei Worskla Poltawa in der Ukraine, die Chance auf die Zwischenrunde aufrecht zu erhalten.

Dame N'Doye trifft vorne und hinten

Kopenhagens Dame N'Doye unterlief erst ein Eigentor (31.), bevor er sechs Minuten später den Ausgleich erzielte (37.), was aber nicht genug war. In der Gruppe C holte sich PSV Eindhoven durch einen 3:0 (1:0)-Erfolg beim ebenfalls schon zuvor qualifizierten polnischen Vertreter Legia Warschau vorzeitig den Gruppensieg.

Daums Team lag in Slowenien nach Treffern von Dalibor Volas (11. und 68.) sowie einem Eigentor von Ryan Donk (51.) fast schon aussichtlos 0:3 zurück, bevor Nabil Dirar mit einem Doppelpack die Aufholjagd einleitete (74. und 77.). Nach dem Ausgleich von Joseph Akpala (82.) sorgte dann in der 90. Minute Eigentorschütze Donk - diesmal auf der richtigen Seite.