Marcel Maltritz äußert sich im Interview auf der Webseite des Vereins zum derzeitigen Trainingslager und zur Entwicklung des VfL Bochum in den letzten Jahren.

Der Abwehrchef der Bochumer wirft auch einen Blick auf das Auftaktprogramm seines Clubs zum Bundesligastart am 15. August.

Frage: Wie oft kommunizieren Sie mit Ihrer Familie wenn Sie im Trainingslager sind?

Marcel Maltritz: Ich spreche jeden Tag mit meiner Familie, was mir sehr wichtig und auch ohne weiteres möglich ist, da wir genügend Freiraum zwischen den Trainingseinheiten haben. Weitestgehend läuft das übers Telefon ab, manchmal werden auch Kurznachrichten verschickt. Meine Kinder müssen sich aber jedes Mal zunächst daran gewöhnen, dass Papa für eine gewisse Zeit nicht mehr täglich nach Hause kommt. Dann sind sie anfangs immer eingeschnappt, mit der Zeit akzeptieren sie es aber.

Frage: Wie hat sich der VfL, seitdem Sie hier sind, entwickelt?

Maltritz: Ich denke, wir haben uns ein gutes Image erarbeitet, nicht zuletzt wegen der Platzierungen und der Entwicklung des Clubs in den letzten zwei Jahren. Aber ganz allgemein glaube ich auch, dass wir uns sehr positiv dargestellt haben und als sehr sympathische Mannschaft rüberkommen. So kann es weitergehen.

Frage: Wie viel Bedeutung messen Sie dem Spielplan in Bezug auf den Saisonverlauf bei und wie schätzen Sie das Auftaktprogramm ein?

Maltritz: Der Spielplan ist mir, ehrlich gesagt, ziemlich Schnuppe. Anfangs wird es bei fast allen noch nicht richtig rund laufen und wir schauen ohnehin, wie in den letzten Jahren, von Spiel zu Spiel. Damit sind wir gut gefahren und von Hochrechnungen halte ich nichts. In die erste Liga sind drei starke und vor allem finanzkräftige Aufsteiger gekommen. Hoffenheim kennen wir noch aus dem letzten Wintertrainingslager, wo sie als sehr spielstarke Mannschaft aufgetreten sind. Das werden allesamt interessante Duelle.