
Champions League: Frankfurt braucht bei Qarabag Agdam Punkte für die Playoffs
Mit bislang nur einem Sieg in der Champions League steht Eintracht Frankfurt in der Ligaphase der Champions League vor dem siebten Spieltag nur auf Platz 30. Beim amtierenden aserbaidschanischen Meister Qarabag Agdam wartet auf die SGE im ersten Spiel nach Dino Toppmöller ein vermeintlich machbarer Gegner.
Das turbulente 3:3 in Bremen war dann doch zu viel für die Verantwortlichen von Eintracht Frankfurt – die SGE trennte sich danach von Chefcoach Dino Toppmöller. "Wir sind am Sonntag zu der Überzeugung gelangt, dass wir uns trennen müssen, weil die Entwicklung in den vergangenen Wochen und Monaten nicht mehr so war, dass wir den Glauben hatten, den eingeschlagenen Weg erfolgreich weitergehen zu können", betonte Eintrachts Sportchef Markus Krösche vor dem Abflug zum Champions-League-Spiel bei Qarabag Agdam.
Dort wird nun erst einmal U21-Coach Dennis Schmitt federführend verantwortlich zeichnen – unterstützt von Eintracht-Legende Alex Meier. "Wir sind alle in der Pflicht", fordert Krösche vor dem wichtigen Auswärtsspiel beim aserbaidschanischen Meister. Eine gute Ausgangslage für das abschließende Duell der Gruppenphase schaffen: Das ist das kurzfristige Ziel für die Hessen, die in der bisherigen Champions-League-Saison einen schwierigen Stand hatten.

Schwere Brocken bekam die SGE für die acht Partien in der Ligaphase zugelost – und musste auf diesem Niveau viel Lehrgeld zahlen. Gegen Gegner wie den FC Barcelona, den FC Liverpool oder auch Atletico Madrid war für die Eintracht wenig zu holen. So stehen nach sechs Spielen bei den Hessen bislang lediglich vier Punkte zu Buche, tabellarisch ordnen sich die Frankfurter damit aktuell auf Platz 30 der Tabelle ein: Das wäre gleichbedeutend mit dem Ausscheiden in der "Königsklasse".
Auch deshalb ist bei Qarabag Agdam für die Eintracht nun ein Erfolg Pflicht: um erstens die Chance aufs Weiterkommen am Leben zu erhalten und zweitens den ersten Schritt aus der Krise zu machen. Doch die Hessen sollten vor dem Duell mit Qarabag Agdam gewarnt sein: Die Aserbaidschaner haben in dieser Saison bereits große Namen wie den FC Chelsea oder Benfica Lissabon geärgert und stehen mit aktuell sieben Zählern dort, wo Frankfurt hinmöchte: in den Playoff-Rängen der Champions-League-Gruppenphase!
