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bundesliga

Callum Hudson-Odoi: Der Unterschiedsspieler für Bayer 04 Leverkusen

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Nach dem holprigen Saisonstart hat Bayer 04 Leverkusen noch einmal auf dem Transfermarkt reagiert und mit Callum Hudson-Odoi einen hoch interessanten Spieler vom FC Chelsea ausgeliehen, der jederzeit für den Unterschied sorgen kann.

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"Er ist ein sehr interessanter Spieler, den wir unbedingt verpflichten wollen." Diese Worte kamen nicht etwa von Bayer Leverkusens Sportdirektor Simon Rolfes, sondern von seinem Pendant beim FC Bayern München, Hasan Salihamidzic. Die Münchner hatten bereits im Sommer 2019 Callum Hudson-Odoi als oberstes Transferziel ausgegeben, nachdem die berüchtigte Flügelzange Arjen Robben und Franck Ribery den Rekordmeister verlassen hatte.

Der Transfer kam letztlich nicht zu Stande, drei Jahre später landet der Engländer dann doch in der Bundesliga – zunächst leihweise bei Bayer 04 Leverkusen. Vom einstigen Riesentalent, das die Bayern unbedingt haben wollten, hat sich Hudson-Odoi inzwischen zu einem gestandenen Premier-League-Spieler entwickelt. 72 Mal kam er in der englischen Eliteliga zum Einsatz, erzielte dabei vier Tore und legte zwölf weitere auf. Auch in der Champions League und in der Europa League konnte Hudson-Odoi seine Klasse nachweisen, kam im Europapokal schon auf 27 Einsätze (sieben Tore) und war 2020/21 auch mit mehreren Toren der "Blues" am Titelgewinn in der Champions League beteiligt.

Mehr Flexibilität dank Thomas Tuchel

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Zuletzt wurde Hudson-Odoi vom deutschen Star-Trainer Thomas Tuchel geformt. Der ehemalige Coach des 1. FSV Mainz 05 und Borussia Dortmund machte den Rechtsfuß, der in jungen Jahren vor allem durch Schnelligkeit und feine Technik auffiel, noch flexibler. War seine bevorzugte Position zu Beginn seiner Karriere noch die des linken Außenstürmers, wo er allzu gerne in die Mitte zog, um dann ins lange Eck abzuschließen, so wurde er zuletzt auch oft als einer von zwei Zehnern eingesetzt und harmonierte so bei Chelsea vor allem mit dem Ex-Leverkusener Kai Havertz perfekt zusammen. Der dürfte Hudson-Odoi gewiss auch von einem Wechsel an den Rhein überzeugt haben: "Kai hat mir in der Chelsea-Kabine nur Gutes über Bayer 04 erzählt", so Hudson-Odoi.

Aber auch die rechte Schienenposition, im Mittelfeld vor einer Dreierkette, kann der inzwischen 21-Jährige spielen. Für die Werkself um Trainer Gerardo Seoane bieten sich mit Hudson-Odoi also viele Möglichkeiten. Am wahrscheinlichsten dürfte er aber mit Moussa Diaby eine Flügelzange bilden, die nur schwer zu verteidigen sein wird. "Mit Callum Hudson-Odoi haben wir einen schnellen und durchsetzungsfähigen Außenbahnspieler verpflichtet. Er bringt alles mit, um uns sofort weiterzuhelfen", sagte Simon Rolfes nach Bekanntegabe des einjährigen Leihgeschäfts.

Viele Parallelen: Kumpels Hudson-Odoi und Sancho - Robbie Stephenson/JMP/Shutterstock via www.imago-images.de/imago images/Shutterstock

Parallelen zu Jadon Sancho sind offensichtlich

Grundsätzlich erinnert bei Hudson-Odoi vieles an den ehemaligen Dortmunder Jadon Sancho. Beide sind im Jahr 2000 in London geboren, beide haben ein sehr ähnliches Positionsprofil, beide kennen sich schon seit vielen Jahren aus den englischen U-Nationalmannschaften und standen auch schon gemeinsam für Englands A-Auswahl auf dem Platz. Und beide sind Spieler, die mit einer genialen Aktion jederzeit den Unterschied ausmachen können.

Doch während Sancho beim BVB zu einem internationalen Top-Star heranreifen konnte, verhinderten bei Hudson-Odoi sowohl zahlreiche Verletzungen als auch hochkarätige Stammplatzkonkurrenten bisher den endgültigen Durchbruch. Bei Bayer Leverkusen hat er nun die besten Voraussetzungen, um dieses Ziel nachzuholen.

Callum Hudson-Odoi verstärkt Bayer Leverkusen - Darren Staples via www.imago-images.de/imago images/Sportimage