München - Wenn am 23. November um 18:30 Uhr der Showdown zwischen dem BVB und dem FC Bayern über die Bühne geht, blickt ganz Fußball-Deutschland nach Dortmund. Für die schwarzgelben Gastgeber ist es die Riesenchance, sich mit einem Sieg wieder an die Fersen des Rivalen zu heften, während die Münchner natürlich etwas ganz anderes im Sinn haben.

Wie Franck Ribery gegenüber bundesliga.de verriet, könnte das Duell bei einem Auswärtssieg des FCB bereits eine Vorentscheidung im Titelkampf sein (Hier geht's zum Interview). Um dies zu verhindern, sollten die Borussen an die vergangenen sechs Bundesliga-Duelle mit den Bayern zum Vorbild nehmen. Die letzte Niederlage datiert vom 13. Februar 2010, als der Rekordmeister in der Allianz Arena einen 3.1-Sieg feierte.

Seitdem sind fast drei Jahre und sechs Duell vergangenen, in denen die Westfalen mit vier Siegen und zwei Remis zum Alptraum der Münchner wurden. Doch wie genau knackte der BVB seinen Dauerrivalen? Von welcher Ecke überwanden die Dortmunder den FCB-Keeper und wo schlugen die Bälle ein? bundesliga.de hat genau nachgeschaut.

Wie in der Grafik zu sehen, schlugen die Dortmunder Bälle in beide Richtungen des FCB-Gehäuses ein. Drei Tore entstanden nach Pässen, zwei nach einer Flanke, zwei nach einem Eckball, und jeweils ein Treffer nach einem Einwurf und nach einem Freistoß. Mit dem linken Fuß fielen genaus Tore wie mit rechts (jeweils vier) - zudem kommt noch ein Kofballtreffer hinzu.

Ganz anders sieht es beim FC Bayern aus. Die Münchner erzielten in den vergangenen sechs Bundesligaduellen mit dem BVB nur drei Treffer - und kurioserweise schlugen diese ausschließlich auf der rechten Seite des jeweiligen Schützens ein. Ein Tor fiel nach einem Eckball, eines nach einem Pass und eines nach einer Flanke. Auch beim Abschluss unterschieden sich die drei Tore: Ein Tor wurde mit rechts erzielt, eines mit links und das dritte per Kopf.

Zwei Tore erzielte die Borussia außerhalb des Strafraums, bei den anderen sieben Treffern standen die Schützen im Sechzehner.

Zwei der drei Bayern-Treffer wurden innerhalb des Strafraums erzielt. Das dritte Tor fiel durch einen Distanzschuss.

Teil I: Die letzten Gipfeltreffen im Rückspiegel

Teil II: Laufstrekce vs. Ballbesitz