Im Duell der Jubiläumsmannschaften hat Borussia Dortmund erwartungsgemäß gegen den FC Eintracht Rheine nichts anbrennen lassen.

Mit 5:1 (3:1) siegte der BVB vor 3.624 Zuschauern im Auto-Senger Stadion. Dimitar Rangelov mit seinem ersten Tor im Borussen-Dress sowie Nelson Valdez, Kuba, Alex Frei und Markus Feulner erzielten die Tore für "Schwarz-Gelb".

Trio fehlt

Insgesamt 22 Akteure setzte BVB-Trainer Jürgen Klopp in den beiden Halbzeiten ein. Lediglich Kapitän Sebastian Kehl, Mohamed Zidan und der frisch gebackene U21-Europameister Marcel Schmelzer waren nicht mit von der Partie. Deswegen führte Florian Kringe die Borussia im ersten Durchgang als Kapitän aufs Feld. Hier machten die Gäste auch sofort deutlich, wer der klare Favorit in dieser Begegnung war.

Keine drei Minuten waren gespielt, da hatte der BVB in Person von Nelson Valdez die erste schön heraus gespielte Möglichkeit. Eine Flanke von Kringe setzte Valdez per Kopf knapp am Pfosten vorbei. Keine 60 Sekunden später tauchte Valdez wieder allein vor Rheines Keeper Knapke auf, scheiterte dieses Mal aber per Fuß am wachsamen Schlussmann.

Rangelov macht den Anfang

Borussia Dortmund kontrollierte erwartungsgemäß das Spielgeschehen, diktierte das Tempo und versuchte, das Spiel mit öffnenden Pässen über die Außenpositionen immer wieder breit zu machen. So ließen die ersten Treffer nicht allzu lange auf sich warten. Nach einer schönen Flanke von Hajnal stieg Rangelov, in der Mitte bewacht von zwei Gegenspielern, am höchsten und nickte ein. Damit war erstmal der Bann gebrochen.

Valdez nutzte seine vierte dicke Torchance auf Zuspiel von Hajnal nur zwei Minuten später zum 2:0. Kubas strammer Schuss aus spitzem Winkel nach 20 Minuten bedeutete dann aber vorübergehend das Ende erfolgreicher Dortmunder Offensivaktionen.

Weidenfeller zur Stelle

Stattdessen hatte Rheine sogar die ein oder andere Gelegenheit. Einen Freistoß verzogen die Gastgeber nur knapp, zwei Mal musste Weidenfeller bei hohen Hereingaben energisch dazwischen gehen. Die Hausherren wurden für ihr zunehmend mutiger werdendes Auftreten sogar fast mit dem Pausenpfiff belohnt. Ein Pass in die Schnittstelle der Viererkette landete beim völlig freistehenden Torjäger Isuf Asllani, der vor Weidenfeller Nervenstärke bewies und die Mannschaften unter lautem Beifall mit dem Ehrentreffer in die Halbzeitpause schickte.

Mit Beginn der zweiten Hälfte war ein deutlicher Bruch im Spiel beider Teams zu spüren. Sadrijaj verzog unmittelbar nach Wiederbeginn einmal denkbar knapp - ansonsten dauerte es jedoch bis zur 75. Minuten, ehe Feulner einmal gefährlich in den Rheinener Strafraum eindringen konnte, allerdings nicht genügend Druck hinter den Ball bringen konnte. Besser, aber auch mit freundlicher Unterstützung der Abwehr der Gastgeber, machte es dann Alex Frei, der Rheines Keeper Kapke nach einem Tinga-Zuspiel eiskalt ausguckte. Feulner nutzte seine zweite Tormöglichkeit dann nur drei Minuten später, um das Ergebnis letztlich auf 5:1 doch noch deutlicher zu gestalten.

BVB 1. Halbzeit: Weidenfeller - Owomoyela, Hummels, Bender, Dede - Sahin - Kuba, Kringe - Hajnal - Valdez, Rangelov

BVB 2. Halbzeit: Ziegler - Öztekin, Subotic, Santana, Vrzogic - Tinga - Feulner, Großkreutz - Kullmann - Sadrijaj, Frei

Tore: 0:1 (14.) Rangelov, 0:2 (16.) Valdez, 0:3 (20.) Kuba, 1:3 (45.), 1:4 (82.) Frei, 1:5 (85.) Feulner