Frankfurt am Main - Die Bundesliga-Stiftung verstärkt ihr Engagement im Bereich Integration und unterstützt als bundesweiter Hauptpartner das Projekt "Fußball trifft Kultur". Die Initiative wurde 2007 von LitCam, einer gemeinnützigen Gesellschaft der Frankfurter Buchmesse, gegründet und nutzt die Fußball-Begeisterung für nachhaltige Bildungsförderung bei Kindern.

"Fußball trifft Kultur" bedeutet in der Praxis, dass während eines gesamten Schuljahres lernschwache Kinder zweimal wöchentlich je eine Stunde Fußballtraining und eine Stunde Ergänzungsunterricht im Sprachförderbereich erhalten. Der Fußball dient dabei als Antrieb, um spielerisch das soziale und kommunikative Verhalten der Kinder zu verbessern und ihre Motivation zum Lernen zu stärken.

Bundesliga-Clubs mit an Bord



Das Angebot basiert auf der engen Zusammenarbeit mit einer Schule in einem sozialen Brennpunkt und wird von dem jeweiligen Bundesliga-Club vor Ort unterstützt. Ein Fußballtrainer und ein externer Lehrer übernehmen die Förderstunden für die Weiterentwicklung der Sprache und des Fußballs.

Derzeit wird in sechs deutschen Städten an insgesamt elf Schulen "Fußball trifft Kultur" angeboten. Größter Standort ist Frankfurt mit vier Projekten. In Berlin und Stuttgart bestehen jeweils zwei, in Hamburg sowie in Gelsenkirchen jeweils ein Projekt. Hinzukommen wird in diesem Schuljahr ein weiteres am Standort Nürnberg.

Neben den bundesweiten Projekten "Lernort Stadion" ist "Fußball trifft Kultur" das zweite Leuchtturm-Projekt im Bereich Integration der Bundesliga-Stiftung. Zuletzt sorgte zudem der Bundesliga-Aktionsspieltag "Geh Deinen Weg" für eine erhöhte Aufmerksamkeit für das Thema Integration.