Mainz - "Wir waren heute sicher nicht die schlechtere Mannschaft", analysierte Norbert Meier das Spiel. Martin Schmidt war mit der ersten Halbzeit "sehr zufrieden". Die Stimmen zum Spiel 1. FSV Mainz 05 - SV Darmstadt 98.

Martin Schmidt (Trainer 1. FSV Mainz 05): "Mit der ersten Halbzeit war ich sehr zufrieden. In der zweiten Hälfte haben wir uns schwer getan. Wichtig ist, dass wir regelmäßig punkten und aus unseren Fehlern lernen. Gegen Anderlecht wird es aber ein ganz anderes Spiel."   

Norbert Meier (Trainer SV Darmstadt 98): "Wir waren heute sicher nicht die schlechtere Mannschaft. Der Anschlusstreffer ist zu spät gefallen. Wenn er eher fällt, dann wird es noch einmal richtig heiß. Mainz hat aber auch eine gewisse Qualität."

"Erste Heimsieg war sehr wichtig"

Stefan Bell (1. FSV Mainz 05): "Wir haben eine super erste Halbzeit gespielt und hätten zur Pause schon 2:0 führen müssen. Dass Darmstadt am Ende immer durch Standards zu Chancen kommt, das ist bekannt. Wir haben ein absolutes Kampfspiel bis zur 90.  Minute gezeigt und am Ende verdient gewonnen. Ich bin sehr zufrieden. Der erste Heimsieg war sehr wichtig für uns. Wir werden immer stabiler in der Defensive."

Rouven Schröder (Sportdirektor 1. FSV Mainz 05): "Bis jetzt war in unseren Heimspielen immer etwas los. Es war ein verdienter Sieg, aber trotzdem war es bis zum Schluss spannend. Wir hatten richtig gute Chancen und müssen früher das zweite Tor machen. Die drei Punkte waren wichtig für uns."

"Zu viele Räume gelassen"

Aytac Sulu (SV Darmstadt 98): "Wir hätten uns durchaus mit einem Punkt belohnen können. Wir hatten einige Möglichkeiten, um schon früher zum Torerfolg zu kommen. Nach vorne haben wir eine spielerisch gute Leistung gezeigt, einige Ballstafetten gehabt, aber defensiv haben wir den Mainzern teilweise zu viele Räume gelassen. Schlussendlich hat Mainz die dargebotenen Räume etwas effektiver genutzt als wir unsere und daher heute das Spiel gewonnen."

Michal Esser (SV Darmstadt 98): "Die Niederlage ist für uns ärgerlich. Ich denke, wir hatten die Chancen, um hier etwas mitzunehmen. Leider haben wir unsere Möglichkeiten nicht genutzt. Es bringt jetzt aber nichts, den Kopf in den Sand zu stecken, wir müssen nach vorne blicken."