Dortmund - BVB-Coach Thomas Tuchel lobt seine Elf für den Einsatz über die kompletten 90 Minuten, Gladbachs Andre Schubert sieht den Grund für die Niederlage in dem schnellen Ausgleich. Die Stimmen zum Spiel.

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Thomas Tuchel (Trainer Borussia Dortmund): "Es war eine sehr komplette Leistung von uns. Wir mussten vorne sehr fleißig sein und dahinter wahnsinnig eng Anschluss an die Stürmer halten, mutig sein. Diese Energie, diese Aggressivität haben wir über 90 Minuten in unserem Spiel gehalten. Das war der Schlüssel."

André Schubert (Trainer Borussia Mönchengladbach): "Wir haben ganz gut reingefunden. Wir wollten defensiv gut organisiert sein und schnell kontern. Aber wir haben dann viel zu schnell das erste Gegentor bekommen. An einem guten Tag hält Yann Sommer den. Heute leider nicht."

"Wir waren gefordert"

Marco Reus (Borussia Dortmund): "Wir wissen, was der Trainer von uns verlangt. Es ist sein gutes Recht, uns zu kritisieren. Am besten wissen wir aber selbst, was wir falsch machen. Wir haben das Spiel in Frankfurt unter der Woche intensiv analysiert und sehr gut trainiert. Wir waren gefordert und genau das hat man auf dem Platz gesehen, auch wenn der Start mit dem Gegentor nicht so gut war. Nach wie vor denke ich aber, dass wir einfach mehr Kontinuität gewinnen müssen. Das geht nur durch Spiele, wie wir sie gegen Gladbach gezeigt haben."

Pierre-Emerick Aubameyang (Borussia Dortmund): "Mein erstes Tor war extrem wichtig. Ich weiß auch nicht genau, wie wir zuvor in Rückstand geraten konnten. Deshalb war es so wichtig, direkt zurückzuschlagen. Danach haben wir unseren Fußball gespielt und verdient gewonnen. Deshalb sind wir heute natürlich sehr glücklich."

Nuri Sahin (Borussia Dortmund): "Ich habe relativ früh im Spiel einen Schlag gegen mein Knie bekommen. So nach zehn Minuten etwa schon. Erst dachte ich, dass ich es rauslaufen könnte. Es wurde aber mit jeder Minute schlimmer. Beim Gegentor passen wir einmal nicht auf, ansonsten haben wir aber komplett die Kontrolle über das Spiel gehabt. Deshalb haben wir verdient gewonnen."

"Sind in einem negativen Strudel"

Christoph Kramer (Borussia M'gladbach): "In der ersten Hälfte ging das Ergebnis in Ordnung. Wir haben nicht schlecht gespielt, aber eben auch nicht gut. Wir standen aber gut und hatten uns vorgenommen, ein paar giftige Konter zu starten. Wir sind nach der Pause mit Schwung aus der Kabine gekommen, aber hinten raus waren wir zu wehrlos. Wir hätten dieses Spiel nicht 1:4 verlieren müssen."

Lars Stindl (Borussia M'gladbach): "Wir wissen, dass wir in der Liga hinterherhinken – und das fühlt sich nicht gut an. Der 13. Tabellenplatz, den wir derzeit innehaben, entspricht nicht unseren eigenen Ansprüchen. Woche für Woche spielen wir gut oder ordentlich, doch uns gelingt es einfach nicht, die Spiele zu ziehen. Es sind immer wieder Kleinigkeiten, die gegen uns laufen – und das gilt es jetzt, diese schleunigst abzustellen, denn wir sind mitten in einem negativen Strudel."

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