
"Mündliche Einigung": Gladbachs Trainersuche auf der Zielgerade
Borussia Mönchengladbach ist zwar noch ohne neuen Cheftrainer, hat sich mit dem Wunschkandidaten allerdings bereits auf eine Zusammenarbeit verständigt. Sportchef Rouven Schröder bestätigte die Einigung nach dem Heimspiel gegen Mainz und stellte eine zeitnahe Bekanntgabe in Aussicht.
Nach der 3:4-Heimniederlage gegen Mainz machte Schröder konkretere Angaben zur Trainersuche. Demnach habe man mit dem Wunschkandidaten bereits "eine mündliche Einigung erzielt". Der Sportchef stellte einen „zeitnahen“ Vollzug in Aussicht, mahnte jedoch zur Geduld: "In der heutigen Zeit sollte man aber darauf achten, dass auch die Unterschrift drunter ist." Auch bb der neue Trainer aktuell noch bei einem anderen Klub unter Vertrag steht, beantwortete Schröder. "Mit dem Ex-Verein muss man ja fast immer reden, aber vielleicht in diesem Falle nicht", erklärte der 50-Jährige.
Titz und Steffen werden es nicht
Zwei Namen strich der Sportchef bereits von der Liste. Christian Titz, der in dieser Woche bei Hannover 96 freigestellt worden war, sei zwar "ein hervorragender Mensch und vor allen Dingen auch ein ausgezeichneter Trainer", erklärte Schröder bei Sky. Für Borussia komme er jedoch "nicht infrage".
Auch Horst Steffen, mit dem Schröder einst gemeinsam in der 2. Bundesliga auf dem Platz stand, schloss der 50-Jährige im Gespräch mit DAZN aus. Steffen sei ebenfalls "ein hervorragender Trainer und vor allen Dingen auch Mensch" und würde "wunderbar zu Borussia" passen. Trotzdem stellte Schröder klar: Steffen "ist für uns kein Thema".
Als Top-Kanditat wird Alexander Blessin gehandelt, der mit St. Pauli aus der Bundesliga abgestiegen ist. Auch seit wenigen Tagen folgt Blessin Borussia Mönchengladbach auf Instagram. Schon ein erstes Indiz? Bestätigt ist bislang noch nichts.
