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Borussia Mönchengladbachs smarter Anführer Jonas Hofmann in der Taktik-Analyse

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Dieser Mann macht Borussia Mönchengladbach einfach besser! Jonas Hofmann ist Leistungsträger der Fohlenelf, spielt wie ein Stürmer, arbeitet wie ein Verteidiger. bundesliga.de zeigt dir in der Taktik-Analyse, warum er so wichtig ist.

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Wie stark Jonas Hofmann ist, zeigte er gerade erst am 7. Spieltag gegen RB Leipzig. Mit einem Doppelpack sorgte er beim 3:0-Sieg von Borussia Mönchengladbach für ein schmerzhaftes Deja-vu bei den Gästen, denn schon im Heimspiel der letzten Saison gegen Leipzig hatte er zwei Treffer zum Sieg beigesteuert.

Doch Hofmann ist kein Spieler, den man allein an Toren messen kann, obwohl er mit drei Saisontoren zusammen mit Marcus Thuram der Top-Torschütze seines Teams ist. Hofmann ist ein smarter Anführer, Hirn und Herz seines Teams und auf dem Platz einfach überall zu finden. Er arbeitet stets mit großem Engagement mit nach hinten, erobert Bälle und beendet Angriffe des Gegners. Aber genauso schnell geht es auch wieder nach vorne, wo er Tore einleitet oder selbst erzielt.

Sommer lobt Hofmann: "Gefährlicher Torjäger"

Ein gutes Beispiel für Hofmanns Offensivstärke ist der Führungstreffer gegen die Sachsen. Schon vor dem Treffer ist er der einzige Spieler seines Teams mit Blick Richtung Tor, er zeigt sich anspielbereit, lauert auf die Abschlussmöglichkeit. Als kurz darauf Leipzigs Torwart Peter Gulacsi den Kopfball von Thuram zur Seite abwehrt, steht Hofmann genau an der richtigen Stelle, um den Ball ins Tor zu bugiseren. "Wir wissen, dass er sehr wichtig für unsere Mannschaft und unser Spiel ist. Er ist ein gefährlicher Torjäger", lobte ihn daher auch Torwart Yann Sommer nach der Partie.

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Doch Moment mal, Torjäger? Seine Position sagt etwas anderes. Meistens spielt Hofmann auf Rechtsaußen, aber auch im Zentrum hat er für Gladbach schon gespielt. Und Bundestrainer Hansi Flick setzt ihn sogar regelmäßig als Rechtsverteidiger ein. Hofmann ist eben mehr als nur ein Offensivspieler. Er hat eine starke räumliche Orientierung, ist in der Lage, gefährliche Bälle zu entschärfen, um dann nach vorne zu stürmen und wieder für Wirbel zu sorgen.

Hofmann geht weite Wege

Auch unter dem neuen Gladbach-Trainer Daniel Farke ist der 30-Jährige unverzichtbar - vorne wie hinten. Ein mannschaftsdienlicher Arbeiter im allerbesten Sinne. Ständig läuft er weite Strecken im höchsten Tempo. 221 Sprints hat er in dieser Saison absolviert, 50 mehr als der nächste Gladbacher. Nur der Leipziger David Raum hat noch mehr Sprints auf dem Konto (229). Hofmann geht weite Wege, 270 Kilometer in der Vorsaison, schon 77 Kilometer in dieser Spielzeit. Er ist einfach ein besonderer Fußballer, überall auf dem Feld zuhause und für seinen Verein ungemein wertvoll.