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Eugen Polanski ist nicht länger Trainer von Borussia Mönchengladbach
Eugen Polanski ist nicht länger Trainer von Borussia Mönchengladbach - © IMAGO/Vitalii Kliuiev
Eugen Polanski ist nicht länger Trainer von Borussia Mönchengladbach - © IMAGO/Vitalii Kliuiev
bundesliga

Borussia Mönchengladbach trennt sich von Eugen Polanski

Eugen Polanski ist nicht länger Cheftrainer von Borussia Mönchengladbach. Mit ihm wurde auch sein Co-Trainer Tobias Trulsen von seinen Aufgaben freigestellt.

"Trotz einer guten Vorbereitung und positiver Ansätze ist es der Mannschaft in der Bundesliga nicht gelungen, die gewünschten Ergebnisse zu erzielen", so Sportchef Rouven Schröder. "Die zuletzt gezeigten Leistungen haben zu der Entscheidung geführt, Eugen mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben zu entbinden. Eugen ist Borusse durch und durch. Wir bedanken uns bei ihm und auch bei Tobias Trulsen für ihren Einsatz für Borussia."

Eugen Polanski: "Borussia Mönchengladbach war und bleibt mein Verein. Deshalb tut es so wahnsinnig weh, dass es nun so gekommen ist. Nach dem gelungenen Klassenerhalt haben wir zu dieser Saison einiges verändert. Wir hatten uns viel vorgenommen, haben es aber nicht umgesetzt bekommen. Das tut mir leid. Ich hoffe sehr, dass die Borussia ganz schnell die Kurve kriegt. Ich wünsche dem Verein, der Mannschaft und allen wunderbaren Fans nur das Beste. Danke für die gemeinsame Zeit."

Bis ein neuer Cheftrainer gefunden ist, wird die Mannschaft zunächst interimistisch von Jan-Moritz Lichte betreut. Dabei wird er von Markus Gellhaus und dem Trainerteam unterstützt.

Bundesliga-Debüt bei der FohlenElf gefeiert

Polanskis Vita ist die eines echten Borussen. Bereits als Achtjähriger kam er von Concordia Viersen zum VfL und durchlief in Borussias Nachwuchsleistungszentrum zahlreiche Jugendmannschaften, ehe er 2005 als 18-Jähriger sein Bundesligadebüt für die FohlenElf feierte. Bis 2008 absolvierte er 54 Pflichtspiele (1 Tor) für Borussia. Sein damaliger VfL-Trainer Jupp Heynckes lobte Polanski für seinen Einsatz und seine Verlässlichkeit. Er sei ein Spieler gewesen, der "immer alles gab".

Nach einem Jahr beim spanischen Erstligisten Getafe (28 Pflichtspiele, kein Tor) lief der zentrale Mittelfeldspieler noch in weiteren 228 Pflichtspielen (14 Tore) für den FSV Mainz 05 und die TSG Hoffenheim auf. Für die deutsche U21-Auswahl kam Polanski ebenso auf 19 Einsätze wie später für die polnische A-Nationalmannschaft.

Die Enttäuschung ist den Gladbachern nach dem 0:5 in Freiburg ins Gesicht geschrieben
Die Enttäuschung ist den Gladbachern nach dem 0:5 in Freiburg ins Gesicht geschrieben - IMAGO/JOERAN STEINSIEK

Vor einem Jahr von Seoane übernommen

Nach dem Ende seiner aktiven Karriere 2018 fand Polanski den Einstieg ins Trainergeschäft ebenfalls bei Borussia. Zunächst sammelte er als Hospitant unter Dieter Hecking erste Eindrücke, ehe er im Sommer 2019 die Nachfolge von Otto Addo im Übergangsbereich antrat. In dieser Funktion begleitete er Talente auf dem Weg von der Jugend in den Seniorenbereich. Im Oktober 2021 übernahm er als Cheftrainer für ein knappes Jahr Borussias U17, im Sommer 2022 schließlich die U23.

In gut drei Jahren stand er in 108 Spielen an der Seitenlinie, ehe er im September 2025 nach der Trennung von Gerardo Seoane zunächst interimsmäßig Borussias Profi-Mannschaft übernahm. Im November 2025 erhielt Polanski schließlich einen Cheftrainervertrag bis 2028. Jetzt folgte nach dem punktlosen Saisonstart und dem 0:5 in Freiburg die Trennung.

Quelle: Borussia Mönchengladbach

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