
So jung, so talentiert, so gut: Der BVB
Der eine lauert in der Offensive zwischen den Linien und dreht sofort nach vorne auf, der andere sichert hinten kompromisslos ab: Dortmund neue Teenager, Konstantinos Karetsas und Joane Gadou, machen den BVB direkt besser. Die Videoanalyse zu den Neuzugängen der Borussia.
Was Konstantinos Karetsas und Joane Gadou eint: Sie agieren trotz ihres geringen Alters bereits äußerst reif. Beim Saisonauftakt gegen den HSV bewiesen die beiden erstmals ihr Können in der Bundesliga.
Der junge Grieche setzte mit seinen Dribblings, von der rechten Seite nach innen kommend, sowie seinen Abschlüssen mit links deutliche Ausrufezeichen. Zudem assistierte Karetsas Serhou Guirassy bei dessen 1:0 gegen die Rothosen.

"Kein Spiel ist einfach in der Bundesliga"
"Ich hätte treffen müssen, ansonsten bin ich sehr glücklich über meine Leistung", sagte Karetsas nach seinen ersten 74 Minuten in der Bundesliga. Er stellte aber – ganz der Teamplayer – sofort klar: "Das Wichtigste sind die drei Punkte. Kein Spiel ist einfach in der Bundesliga."
Wie hart es in Deutschlands höchster Spielklasse werden kann, hat der Grieche bereits beim Franz Beckenbauer Supercup feststellen dürfen, als es gegen den Rekordmeister ging und die Borussia mit 1:2 unterlag.

Auch Joane Gadou ist ein Volltreffer-Transfer
Dort hatte Karetsas es mit großgewachsenen und athletischen Verteidigern wie Jonathan Tah oder Minjae Kim zu tun. In eine ähnliche Kategorie wie die beiden gehört auch Dortmunds Neuer für die Abwehr: Joane Gadou.
Der ist mit seinen 1,95 Meter Körpergröße durchaus eine Erscheinung. Und der 19 Jahre alte Franzose weiß durchaus, wie er jeden Zentimeter seines Körpers im Kampf um den Ball einsetzen muss: Der Neuzugang aus Salzburg geht durchaus rustikal zu Werke, bleibt dabei aber größtenteils fair.
Den Ball gegen diese laufende Schrankwand abzuschirmen und nicht zu verlieren, dürfte einige Spieler in der Bundesliga vor eine enorm schwierige Aufgabe stellen!

Gadou verstärkt die Abwehr um Anton und Schlotterbeck noch mehr
Der 19 Jahre alte Modellathlet weiß aber nicht nur bei der Arbeit gegen den Ball zu überzeugen: Gegen die Hamburger bewies er mit einigen langen und präzisen Pässen im Aufbau, dass er viele Komponenten eines Top-Verteidigers miteinander vereinen kann. Gegen den HSV agierte Gadou als rechtes Glied einer Dreierkette, Julian Ryerson beackerte rechts vor ihm die Schiene, im Zentrum hatte der Franzose den erfahrenen Waldemar Anton als ordnende Hand neben sich.
Zudem ist Nico Schlotterbeck zurück auf dem Trainingsplatz: Auch er ist für seine kompromisslose Zweikampfführung und exzellentes Aufbauspiel bekannt. Die in der vergangenen Saison bereits sehr starke Defensive Dortmunds wurde durch den Transfer von Gadou nochmals in der Spitze und Breite verstärkt.
In Karetsas kommt zudem eine ordentliche Portion Kreativität in die Zwischenräume im Angriffsdrittel. Der neue BVB ist jung, talentiert – und gut!