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Es gibt gute Gründe die dafür sprechen, dass der BVB am Samstag nach Abpfiff feiern kann - © DFL
Es gibt gute Gründe die dafür sprechen, dass der BVB am Samstag nach Abpfiff feiern kann - © DFL
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Fünf Gründe, warum Borussia Dortmund das Revierderby gegen Schalke gewinnt

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Es ist endlich wieder soweit: Nach einem Jahr Pause kommt es am 7. Spieltag wieder zum prestigeträchtigen Revierderby zwischen Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04. bundesliga.de erklärt, was in der Partie am Samstag für den BVB spricht.

1) Derbyerfahrung

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In einem Derby passieren verrückte Dinge - und das gilt ganz besonders für das Revierderby zwischen Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04. Da ist es von Vorteil, wenn man Spieler in seinen Reihen hat, die das alles schon einmal erlebt haben. In dieser Hinsicht klafft zwischen dem BVB und den Knappen eine riesige Lücke. Die aktuellen Dortmunder Spieler bringen es gemeinsam auf 63 Bundesliga-Einsätze im Revierderby (verteilt auf 14 Spieler). Alleine Mats Hummels erlebte mehr Revierderbys (19) als die einzigen verbleibenden Schalker Ralf Fährmann (11 Einsätze) und Michael Langer (ein Einsatz) mit Revierderby-Erfahrung.

Auch BVB-Trainer Edin Terzic stand (im Gegensatz zu seinem Counterpart Frank Kramer) schon beim letzten Revierderby in der Bundesliga an der Seitenlinie und feierte dort seinen höchsten Bundesliga-Sieg als Trainer (4:0).

2) Historische Bilanz und jüngste Ergebnisse

Dortmund gewann die vergangenen drei Bundesliga-Spiele gegen Schalke. Vier Derbysiege in Folge gelangen den Borussen zuletzt in den 60er Jahren (von 1964 bis 1967 sogar deren acht). Nur zwei der letzten 13 Revierderbys gingen verloren, in den letzten vier Duellen blieb der BVB zudem ohne Gegentor. Das ist in der Geschichte des Revierderbys ein Novum. Die Tordifferenz der letzten drei Aufeinandertreffen lautet 11:0 für die Borussia. Auch historisch spricht die Bundesliga-Bilanz im Revierderby für den BVB, der 36 Siege feierte, Königsblau hingegen "nur" 32 (30 Remis).

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3) Die aktuelle Form

Dortmund hat zuletzt zwar deutlich mit 3:0 gegen Leipzig verloren, aber insgesamt präsentiert sich das Terzic-Team ziemlich stabil. Vier Siege aus sechs Partien, dazu schon drei Mal ohne Gegentor geblieben (Ligaweit Platz 2 hinter dem SC Freiburg) - das kann sich durchaus sehen lassen. Gerade im Vergleich mit den Knappen, die nach sechs Spieltagen fast doppelt so viele Gegentreffer (13) schlucken mussten wie der der BVB (sieben). Das Terzic-Team hat bislang erst 71 gegnerische Torschüsse zugelassen (Platz sechs), während nur der VfL Bochum (122) und der FC Augsburg (105) ihre Gegner häufiger zum Abschluss kommen ließen als Schalke (95). Schalke hat zwar in der Vorwoche den ersten Saisonsieg gefeiert, wartet aber mittlerweile seit 31 Bundesliga-Auswärtsspielen auf einen Dreier. Der historische Negativrekord liegt bei 35 Auswärtspartien ohne Sieg (aufgestellt vom Karlsruher SC in den 70er-Jahren.

4) Individuelle Klasse

Der BVB hat zahlreiche Spieler in seinen Reihen, die ein Spiel mit einer Einzelleistung entscheiden können - so wie beispielsweise beim 1:0-Erfolg gegen die TSG Hoffenheim am 5. Spieltag, als Marco Reus nach herausragendem Zuspiel von Julian Brandt den entscheidenden Treffer erzielte. Die letzte Durchschlagskraft aus den Vorjahren ist noch nicht ganz so da, aber dafür sind die Dortmunder nun schwerer auszurechnen. Die acht Saisontore wurden von sieben unterschiedlichen Spielern erzielt. Nur Kapitän Reus traf schon zwei Mal.

5) Der Heimvorteil

Der BVB weiß zu Hause die Gelbe Wand hinter sich - und das kann gerade in einem Derby der entscheidende Vorteil sein. In der Vorsaison holte der BVB im heimischen Stadion 39 Punkte und lag damit in der Heimbilanz nur zwei Punkte hinter dem FC Bayern München. "Dieses Stadion ist in der Lage, uns zu helfen: diesen Ball mit 80.000 über die Linie zu drücken, und unser Tor zu verteidigen mit 80.000 im Rücken. Darüber sind wir sehr glücklich", beschreibt Trainer Edin Terzic den Grund für die Heimstärke. Wobei er nicht zu viel Verantwortung auf den zwölften Mann abwälzen möchte: "Wir werden uns aber nicht allein auf die Tribünen verlassen. Wir müssen weiterhin den Funken auf die Tribünen übertragen", so Terzic. Im Derby gegen Schalke sollte dies kein allzu großes Problem werden.