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Klassiker-Analyse: Nur Nuancen machen den Unterschied beim 3:2-Sieg der Bayern in Dortmund

Mit 3:2 gewann der FC Bayern den Klassiker bei Borussia Dortmund. Das Top-Duell in der Analyse.

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In der jeweiligen Bewertung der Partie waren sich Lucien Favre und Hansi Flick einig. Der Trainer von Borussia Dortmund klagte darüber, dass sein Team "zu viele Torchancen verpasst" habe. Der Coach des FC Bayern München wiederum freute sich: "Wir haben vor dem Tor etwas entschlossener und effizienter gearbeitet." In einem Duell, das beide Mannschaften nahezu auf Augenhöhe geführt hatten, war das, worüber beide Trainer nach dem 3:2-Sieg der Bayern sprachen, das Entscheidende. Das zeigt die Taktik-Analyse.

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Die statistischen Daten jedenfalls gaben kaum Aufschluss darüber, wer besser gewesen war. Der BVB hatte 15 Mal, die Bayern einmal mehr aufs Tor geschossen. Dafür hatte das Favre-Team etwas mehr Ballbesitz als die Gäste (51:49).

Sowohl die Dortmunder als auch die Bayern verstanden es, die jeweilige Stärke auszuspielen. Die Flick-Elf etwa setzte wie erwartet das hohe Tempo auf der linken Außenbahn ein - 18 von 22 Zuspielen in den Strafraum kamen von dort. Der BVB wiederum kam vorzugsweise mit Tempo über die Mitte, wo Torjäger Erling Haaland seine explosionsartige Schnelligkeit auszuspielen verstand. Meist war der Norweger Nutznießer von Zuspielen seines Mannschaftskollegen Giovanni Reyna, der später als Paradebeispiel für den Unterschied im Top-Spiel herhalten musste.

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Während Leroy Sane bei seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 3:1 unter Druck die richtige Entscheidung traf und diese auch noch mit höchster Präzision umsetzte, fehlte es dem US-Amerikaner an ebenjener Genauigkeit. Dabei hatte Reyna fast die identische Schussposition wie der Sommer-Zugang des Rekordmeisters gehabt.

Haaland, der ebenfalls die eine oder andere Möglichkeit ungenutzt ließ, brachte es im Anschluss der Partie auf den Punkt: "Es geht darum, dieses letzte Prozent herauszuholen, bei mir und beim Team. Dann wären wir auf einem Level mit Bayern."