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Gregor Kobel und Borussia Dortmund stehen in der Champions League vor lösbaren Aufgaben
Gregor Kobel und Borussia Dortmund stehen in der Champions League vor lösbaren Aufgaben - © Bundesliga/Getty Images/Oliver Hardt
Gregor Kobel und Borussia Dortmund stehen in der Champions League vor lösbaren Aufgaben - © Bundesliga/Getty Images/Oliver Hardt
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Borussia Dortmund in der Champions League: Machbare Aufgaben für den BVB

Borussia Dortmund hat bei der Auslosung zur Ligaphase der Champions League durchaus machbare Aufgaben erwischt. Neben Inter Mailand und dem FC Arsenal kommt es für den BVB zu einem Wiedersehen mit einem aufmüpfigen Außenseiter sowie einer Auswärtsreise nach Aserbaidschan. bundesliga.de stellt alle Gegner der Schwarzgelben vor.

Inter Mailand (H) 

Ein echtes Schwergewicht erwartet Borussia Dortmund im heimischen Signal-Iduna-Park, wenn mit Inter Mailand der italienische Meister zu Gast bei den Schwarzgelben ist. Bereits in der vergangen Saison kam es in der Ligaphase zu diesem Duell, das die "Nerazzurri" (die Schwarzblauen) mit 2:0 für sich entscheiden konnten. Das Team um die beiden Ex-BVB-Stars Manuel Akanji und Henrikh Mkhitaryan dürfte auch diesmal eine harte Aufgabe für die Borussia werden.

FC Arsenal (A)

Ein schnelles Wiedersehen gibt es für den BVB mit dem FC Arsenal. Schon in der Vorbereitung reisten die Schwarzgelben zum amtierenden englischen Meister, gewannen den spektakulären Schlagabtausch im Emirates knapp mit 3:2. Jetzt geht es für das Kovac-Team beim Premier-League-Giganten um Punkte in der Ligaphase der Champions League – gegen Kai Havertz und Co., die in der vergangenen Saison bis ins Finale der "Königsklasse" marschierten, wird Borussia Dortmund gewaltig gefordert sein.

Dortmunds geniale Griechen

Real Betis (H)

Ein Heimspiel gegen einen spanischen Vertreter abseits des Spitzentrios – das weckt bei den Schwarzgelben sehr gute Erinnerungen. Vielleicht kann der BVB auch gegen Betis Sevilla eine weitere Geschichte hinzufügen, denn die Grün-Weißen reisen als klarer Außenseiter nach Dortmund. Dank eines zusätzlichen Platzes über Rang 5 in der Liga für die Champions League qualifiziert muss das Team um den ehemaligen Borussen Marc Bartra erst noch seine Qualitäten auf diesem Niveau nachweisen.

Aston Villa (A)

Kein Selbstläufer wird selbst für Borussia Dortmund das Duell bei Aston Villa: Die Engländer haben im vergangenen Jahr im heimischen Villa Park sogar den FC Bayern in die Knie zwingen können. Die Reise nach Birmingham dürfte also für die Schwarzgelben kein angenehmer Ausflug werden, das Team von Trainerfuchs Unai Emery hat sich im Sommer dazu gleich mit zwei Bundesliga-Stars verstärken können: Leon Goretzka kam aus München zu den "Villans", Johan Manzambi wurde aus Freiburg losgeeist.

FC Villarreal (H)

Ob das "gelbe U-Boot" (so wird der FC Villarreal in Spanien aufgrund seiner gelben Spielkleidung genannt) ein gern gesehener Gast im Signal-Iduna-Park ist? In der vergangenen Saison waren es die Spanier aus der Kleinstadt nördlich von Valencia jedenfalls, als sie beim ersten Aufeinandertreffen der beiden Clubs eine heftige 0:4-Niederlage einstecken mussten. Nun darf das Team um den neuen Trainer Iñigo Pérez, der mit Rayo Vallecano vergangene Saison europäisch überzeugte, einen erneuten Anlauf gegen die Schwarzgelben nehmen.

FK Bodø/Glimt (A)

Für ordentlich Furore sorgten die Norweger in der vergangenen Spielzeit der Champions League: Sensationell erreichte der FK Bodø/Glimt das Achtelfinale der "Königsklasse" – und war damit länger im Wettbewerb als Borussia Dortmund. Auf dem Weg des aufmüpfigen Außenseiters unter die letzten 16 kreuzten sich auch die Wege mit den Schwarzgelben, knöpfte der Underdog aus dem 40.000-Seelen-Ort dem BVB in dessen Stadion überraschend ein 2:2 ab. Nun gibt es das Wiedersehen – allerdings im Aspmyra-Stadion auf Kunstrasen.

Dortmunds vielseitiger Niederländer

AEK Athen (H)

Zwei griechische Topstars konnte sich der BVB in der Sommer-Transferperiode sichern. Und was passt besser zu den Verpflichtungen von Konstantinos Karetsas und Giannis Konstantelias als ein Champions-League-Duell gegen den amtierenden Titelträger von der Peloponnes? Bei AEK Athen reisen gleich drei bekannte Bundesliga-Gesichter nach Dortmund – die ehemaligen Frankfurter Luka Jović und Mijat Gaćinović sind in Deutschland ebenso in bester Erinnerung wie der Ex-Wolfsburger Lovro Majer, der sich im Sommer den "Kitrinómavroi" (Gelb-Schwarzen) angeschlossen hat.

Sabah FK (A)

Eine echte Sensation ist das Debüt von Sabah FK in der Champions League: Die Aserbaidschaner qualifizierten sich durch ein Wahnsinnscomeback im Rückspiel gegen Hapoel Beer Sheva erstmals für die "Königsklasse". Entscheidenden Anteil daran hatte auch der bei Schalke und Mönchengladbach ausgebildete Joy-Lance Mickels, der zum 5:2-Endstand traf. Der bekannteste Name beim erst 2017 gegründete Club aus der Kleinstadt Masazir, der seine internationalen Heimspiele in der Hauptstadt Baku austrägt, dürfte derweil der Ex-Kieler Tymoteusz Puchacz sein.

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