Diese Spieler stehen beim BVB im Fokus - © DFL Deutsche Fußball Liga
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Borussia Dortmunds Schlüsselspieler im Spitzenspiel gegen Bayer 04 Leverkusen

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Am 21. Spieltag trifft der Tabellenzweite auf den Tabellendritten: Borussia Dortmund empfängt Bayer 04 Leverkusen zum Spitzenspiel. Auf diese fünf Spieler wird es beim BVB besonders ankommen, um im Duell mit der Werkself als Sieger vom Platz zu gehen.

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Manuel Akanji

Manuel Akanji ist mittlerweile ein Fixpunkt in der Abwehr von Borussia Dortmund und als Nebenmann von Routinier Mats Hummels gesetzt. Er verpasste in dieser Bundesliga-Saison an den ersten 14 Spieltagen keine Minute, dann fehlte er aufgrund eines kleinen Eingriffs am Knie. Beim Sieg bei der TSG Hoffenheim stand er zuletzt wieder in der BVB-Startelf. Der 26-Jährige ist viel konstanter geworden, gewann starke 62 Prozent seiner Zweikämpfe – das ist der aktuelle Topwert bei den Schwarzgelben.

Fußballerisch ist der schnelle Schweizer für einen Verteidiger sehr gut, er spielte beim BVB mit großem Abstand die meisten Pässe pro Spiel und brachte 92 Prozent davon zum Mitspieler – ligaweit einer der besten Werte. Sebastian Kehl, Chef der Lizenzspieler-Abteilung, lobte Akanji jüngst in den höchsten Tönen. "Manuel ist ein absoluter Führungsspieler, der alle Spiele für uns gemacht hat, wenn er fit war. Er ist ein ganz wichtiger Faktor bei uns in der Defensive und hat sich sehr gut entwickelt", sagte Kehl der "Sport Bild".

Mahmoud Dahoud

Im zentralen Mittelfeld der Dortmunder hat Mahmoud Dahoud dem erfahrenen Axel Witsel inzwischen den Rang abgelaufen und ist erste Wahl. In seinen bisherigen viereinhalb BVB-Jahren Jahren war zuvor nie in mehr als 23 Bundesliga-Saisonspielen zum Einsatz gekommen. Unter Trainer Marco Rose hingegen saß Dahoud in dieser Bundesliga-Saison nur zweimal auf der Bank und stand 13-mal in der Startelf (einmal fehlte er gesperrt und zudem war er verletzt).

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Läuferisch können Dahoud nur wenige das Wasser reichen: Er lief im Schnitt 11,9 km pro 90 Minuten. Zudem hat Dahoud zuletzt deutlich an Torgefahr gewonnen. Am 18. und 19. Bundesliga-Spieltag hat der Mittelfeldmann jeweils getroffen: Bei Eintracht Frankfurt gelang ihm in der 89. Spielminute der 3:2-Siegtreffer und anschließend gegen den SC Freiburg glänzte er beim 5:1-Heimsieg mit einem weiteren Treffer und einer tollen Torvorlage für Erling Haaland. Erstmals in seiner Bundesliga-Karriere traf Dahoud damit in zwei Spielen in Folge und erstmals für Dortmund mehr als einmal in einer Saison.

Jude Bellingham

Jude Bellingham kam schon 2020/21 in 29 der 34 Bundesliga-Spiele zum Einsatz, in dieser Bundesliga-Saison stand er in 18 der 20 Bundesliga-Spiele in der Startelf - er ist schon als Youngster eine wichtige Größe beim BVB. Und das hat seine Gründe: Bellingham bestritt beim BVB die meisten Zweikämpfe (471), von denen er 52 Prozent gewann. Der elegante Techniker wurde ligaweit am häufigsten gefoult (52-mal; selbst beging er nur 18 Fouls) – das spricht für sein Geschick im Zweikampf.

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Der junge Engländer ist ein "Box-to-Box"-Spieler: einer, der im Mittelfeld Bälle erobert, nach vorne treibt (viele intensive Läufe) und auch selbst torgefährlich wird. Bellingham hat in dieser Bundesliga-Saison bislang drei Tore erzielt, damit traf er schon dreimal so oft wie in der letzten Spielzeit in 29 Partien. Zudem legte er in dieser Saison bereits sechs Treffer vor – aktueller Bestwert bei Dortmund (zusammen mit Julian Brandt). Mit neun Scorer-Punkten hat er seine Ausbeute aus der kompletten Vorsaison schon jetzt mehr als verdoppelt.

Marco Reus

Für Marco Reus ist es bereits die 13. Bundesliga-Saison (drei für Mönchengladbach und zehn für Dortmund), in allen erzielte er Tore. Reus ist auch mit 32 Jahren weiter eine der zentralen Figuren im Spiel von Borussia Dortmund. In der Vergangenheit warfen ihn Verletzungen immer wieder aus der Bahn, aber seit Saisonbeginn 2020/21 ist er fast durchgehend fit: In 51 der letzten 54 Bundesliga-Spiele des BVB war der Kapitän dabei, in den drei Spielen ohne ihn holte Borussia Dortmund nur zwei Punkte (2021/22 gab es ein 0:1 in Mönchengladbach).

Reus erzielte in dieser Bundesliga-Saison fünf Tore. Inklusive seiner vier Torvorlagen kommt er auf neun Scorer-Punkte; er ist beim BVB nach Haaland (20) und Brandt (elf) zusammen mit Bellingham (neun) der drittbeste Scorer. Seinen Platz in den Dortmunder Geschichtsbüchern hat Reus längst sicher. Seine 104 Bundesliga-Treffer für den BVB überbieten nur Lothar Emmerich (115), Michael Zorc (131) und Manfred Burgsmüller (135).

Donyell Malen

Muskuläre Probleme verhindern den Einsatz von Dortmunds Top-Stürmer Erling Haaland, daher trifft es sich gut, dass auch Donyell Malen in Top-Form ist. "Er hat sich gesteigert und bekommt im Moment viel Lob, auch von mir. Ich helfe ihm dabei, dass er da dranbleibt und diese Steigerung nachhaltig ist", sagte BVB-Trainer Marco Rose vor dem Spiel über den Niederländer.

Die Zahlen des Malen-Aufstiegs: Der 23-Jährige hatte in seinen ersten 18 Bundesliga-Spielen keinen einzigen Treffer direkt vorbereitet, am letzten Spieltag in Sinsheim legte er dann zwei der drei BVB-Treffer direkt vor, das Eigentor von David Raum leitete er zudem ein. Malen hat in seinen letzten elf Pflichtspielen fünf Tore erzielt (unter anderem drei Bundesliga-Treffer) – in den ersten 17 BVB-Pflichtspielen hatte er nur einmal getroffen.

Malen ist ein ungeheuer schneller Spieler (Highspeed in der Bundesliga: 34,7 km/h), der nicht nur enorm dribbel-, sondern auch sehr abschlussstark ist. Der Rechtsfuß kann auch auf beiden Außenbahnen agieren, ist in Abwesenheit von Haaland gegen Leverkusen aber als Mittelstürmer gefragt.