
Fünf Gründe für einen BVB-Sieg gegen Leverkusen
Macht Borussia Dortmund den letzten Schritt zur Champions-League-Qualifikation? bundesliga.de nennt fünf Gründe, warum der BVB die Partie gegen Bayer 04 Leverkusen am Samstag um 15.30 Uhr für sich entscheidet.
1) BVB ist top in Form
Borussia Dortmund spielt eine herausragende Saison, ist mit 28 von 33 möglichen Punkten das beste Rückrunden-Team und zudem auch aktuell noch in toller Form. Die letzen vier Bundesliga-Spiele entschieden die Schwarzgelben allesamt für sich, während die Werkself nur eines ihrer letzten vier Spiele gewinnen konnte. Es wäre daher eine Überraschung, sollte Bayer 04 als Sieger vom Feld gehen.
2) Dortmund kann Fakten schaffen
Dortmund hat derzeit 15 Punkte Vorsprung vor Leverkusen. Gewinnt die Borussia das direkte Duell am Samstag, dann ist sie von Leverkusen nicht mehr einzuholen. Sollte die TSG Hoffenheim am Freitagabend nicht in Augsburg gewinnen, dann würde der BVB mit einem eigenen Sieg auch die Sinsheimer so weit distanzieren, dass die Champions-League-Qualifikation bereits am Samstagabend feststünde. Eine schöne Motivation für die Elf von Trainer Niko Kovač.

3) Torgefährliche Borussia
In allen bisherigen 28 Saisonspielen hat Borussia Dortmund mindestens ein Tor erzielt – in den letzten 14 Partien sogar immer mindestens zwei. Der Vereinsrekord, der aus dem Jahr 1995 datiert wurde damit eingestellt. Sollten die Schwarz-Gelben auch gegen Leverkusen mindestens zwei Tore schießen, würden sie eine neue Bestmarke aufstellen. In den letzten drei Bundesliga-Duellen mit der Werkself schaffte es der BVB jedes Mal, doppelt zu treffen.
Wahrscheinlicher wird der Rekord auch deshalb, weil Bayer 04 Leverkusen zuletzt von Heidenheim und Wolfsburg jeweils dreimal bezwungen wurde – also vom Letzten und Vorletzten der Tabelle.

4) Standardstärke gegen Anfälligkeit
In der aktuellen Saison glänzt Dortmund mit einer besonderen Gefährlichkeit bei ruhenden Bällen. Von allen Bundesliga-Teams erzielte der BVB die meisten Tore nach Standards (20), auch nach Ecken ist der BVB mit zehn Treffern das gefährlichste Team. Die Leverkusener hingegen sind anfällig nach Standards. Insgesamt 14 Gegentore kassierten sie auf diese Weise, nur Wolfsburg noch eins mehr. Fünf Werkself-Gegentore nach Ecken sind ebenfalls ein schlechter Wert, in diesem Fall ist Köln (sieben) das schwächste Team.
5) Im Zweifel rettet Kobel
Die Schwarzgelben sind in dieser Saison auch in der Lage, "dreckige" Siege einzufahren. So zum Beispiel am vergangenen Wochenende, als sie in Stuttgart durch zwei späte Tore mit 2:0 gewannen, obwohl der VfB insgesamt das gefährlichere Team war. Wenn die Dortmunder Defensive einen Torschuss nicht verhindern kann, ist oft genug Schlussmann Gregor Kobel zur Stelle. Er blieb bereits 13-mal ohne Gegentor, kein anderer Bundesliga-Torwart kommt auf mehr als zehn Weiße Westen.
