
Dortmunder Kopfballungeheuer lassen Mainz keine Chance
Borussia Dortmund hat den 1. FSV Mainz 05 mit 4:0 (3:0) besiegt. Serhou Guirassy (10., 42.), Maximilian Beier (15.) und Ramy Bensebaini (84.) trafen per Kopf für den BVB. Julian Ryerson bereitete alle vier Tore vor.
Mit dem Selbstvertrauen aus fünf Bundesliga-Siegen in Folge ging Borussia Dortmund in das Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05. Der BVB wollte den Rückstand auf Tabellenführer Bayern München weiter verkürzen, während die Gäste aus Mainz unter Trainer Urs Fischer einen bemerkenswerten Aufschwung erlebten. Die Rheinhessen hatten seit der Amtsübernahme des Schweizers nur eines von zehn Pflichtspielen verloren und in der Bundesliga 15 Punkte aus acht Partien geholt. Niko Kovač setzte bei Dortmund auf Ramy Bensebaini für den gelbgesperrten Schlotterbeck.

Dortmund nutzt erste Chancen eiskalt
Nach vorsichtigem Beginn nutzte der BVB die erste Möglichkeit direkt zur Führung. Nachdem Silvan Widmer Maximilian Beier am Strafraumrand foulte und dafür Gelb sah, brachte Julian Ryerson den Freistoß präzise in den Strafraum, wo Serhou Guirassy sich im Kopfballduell durchsetzte und aus sechs Metern einköpfte (10.). Nur fünf Minuten später schlug Ryerson erneut zu: Seine Flanke an den zweiten Pfosten verwertete Beier per Kopf zum 2:0 (15.), wobei Batz den Ball nicht mehr entscheidend ablenken konnte.
Guirassy schnürt den Doppelpack
Die Mainzer zeigten sich vom Spielverlauf sichtlich geschockt, hatten aber in der 21. Minute eine große Chance: Silas Katompa Mvumpa wurde von Nadiem Amiri steil geschickt, sein Schuss aus aussichtsreicher Position ging jedoch am Tor vorbei. Die Rheinhessen erlitten in der 27. Minute einen weiteren Rückschlag, als Stefan Bell verletzungsbedingt gegen Kacper Potulski ausgewechselt werden musste. Kurz vor der Pause setzte Dortmund den nächsten Nadelstich: Nach einer Ecke von Ryerson köpfte Guirassy aus kurzer Distanz zum 3:0 ein (42.) und schnürte damit seinen Doppelpack.
Der BVB kontrolliert die Partie
Zur zweiten Halbzeit brachte Kovač Luca Reggiani für den verwarnten Niklas Süle. Die Dortmunder behielten die Kontrolle und kamen zu weiteren Chancen. Felix Nmecha scheiterte in der 52. Minute an Batz, der wenig später auch einen Schuss von Beier parierte (55.). Fischer reagierte mit einem Dreifachwechsel: Sheraldo Becker, Paul Nebel und Phillipp Mwene kamen neu ins Spiel, doch der erhoffte Impuls blieb aus. Stattdessen machte Dortmund in der 84. Minute den Sack zu: Wieder war es Ryerson mit einer präzisen Hereingabe, diesmal war Bensebaini zur Stelle und köpfte zum 4:0-Endstand ein.
Man of the Match: Julian Ryerson
Julian Ryerson lieferte gegen Mainz eine außergewöhnliche Leistung ab. Der norwegische Außenverteidiger bereitete alle vier Dortmunder Tore vor - ein persönlicher Rekord. Seine präzisen Flanken und Freistöße waren von der Mainzer Abwehr nicht zu verteidigen. Besonders beeindruckend: Alle vier Assists führten zu Kopfballtoren. Mit 557 Punkten war Ryerson zudem der mit Abstand beste Fantasy-Manager-Spieler der Partie. Der 26-Jährige bestätigte einmal mehr seinen Wert für die Offensive des BVB und wurde völlig verdient zum Man of the Match gewählt.
Bundesliga Match Facts
xGoals: Dortmund 1,96 - Mainz 1,4
Schnellster Spieler: Felix Nmecha (BVB), 34,83 km/h
Tor mit der geringsten Torwahrscheinlichkeit: 1:0 von Serhou Guirassy (BVB), 10,7 Prozent
Most Pressed Player: Julian Ryerson (BVB), 15 Mal unter Gegnerdruck
Beste Pass Effizienz: Waldemar Anton (BVB), +1,63
Fantasy Heroes: Julian Ryerson (Borussia Dortmund, 557 Punkte), Serhou Guirassy (Borussia Dortmund, 376 Punkte), Ramy Bensebaini (Borussia Dortmund, 279 Punkte)
