Die vergangenen sechs Spiele gegen Bielefeld haben die "Fohlen" ohne Gegentor für sich entschieden. Das will der DSC heute (ab 16:30 Uhr im Live-Ticker/Liga-Radio) ändern.

Das letzte Bundesliga-Tor der Arminia in Mönchengladbach erzielte Karl-Heinz Geils am 13. November 1981, danach gab es neun Spiele in Folge ohne Gästetreffer.

Mit dem "Geist von Herzlake"

"Dieses Spiel ist eminent wichtig, das spürt man auch in der Mannschaft und im Umfeld", sagte Bielefelds Geschäftsführer Roland Kentsch. Trainer Michael Frontzeck gab zu, "dass die Ergebnisse derzeit nicht stimmen" und lud sein Team zum dreitägigen Trainingslager ins Emsland ein: "Vielleicht hilft der Geist von Herzlake ja, das zu ändern."

Doch ausgerechnet in der letzten Aktion auf dem Trainingsplatz am Hotel Aselager Mühle verletzte sich Torjäger Artur Wichniarek, der allein zwölf der lediglich 22 Bielefelder Tore geschossen hat, am Oberschenkel. Über einen Einsatz des Polen soll erst unmittelbar vor Spielbeginn entschieden werden.

Remis hilft keinem

Trotz der Erfolgsserie in Heimspielen gegen Bielefeld, das zur Zeit auf Platz 15 einen Zähler mehr auf dem Konto hat, sieht Gladbachs Trainer Hans Meyer die Gäste diesmal in einem Punkt im Vorteil.

"Sie haben die gleiche Probleme wie wir mit einem Unterschied: Sie haben seit Jahren Erfahrung im Abstiegskampf. Bei uns gibt's einige Jungs, die das noch nicht so kennen." Gladbachs größter Hoffnungsträger ist Nationalspieler Marko Marin, der beim 2:0-Sieg im Hinspiel beide Tore erzielte.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Mönchengladbach: Bailly - Stalteri, Brouwers, Dante, Daems - Bradley, Galasek - Baumjohann - Matmour, Colautti, Marin

Bielefeld: Eilhoff - Lamey, Bollmann, Mijatovic, Schuler - Tesche, Kauf, Marx, Munteanu - Katongo, Wichniarek (Halfar)