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Bayerns Nicolas Jackson (l.) triumphiert im Afrika-Cup mit dem Senegal über Bilal El Khannouss (r.) vom VfB Stuttgart und Marokko
Bayerns Nicolas Jackson (l.) triumphiert im Afrika-Cup mit dem Senegal über Bilal El Khannouss (r.) vom VfB Stuttgart und Marokko - © Deutsche Fußball Liga DFL
Bayerns Nicolas Jackson (l.) triumphiert im Afrika-Cup mit dem Senegal über Bilal El Khannouss (r.) vom VfB Stuttgart und Marokko - © Deutsche Fußball Liga DFL
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Finalsieg gegen Marokko: Bayern-Profi gewinnt den Afrika-Cup

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Der Senegal um Bayern-Profi Nicolas Jackson setzt sich in einem denkwürdigen Afrika-Cup-Finale gegen den Gastgeber aus Marokko mit 1:0 nach Verlängerung durch und gewinnt die Trophäe zum zweiten Mal nach 2022. Bilal El Khanouss vom VfB Stuttgart bleibt hingegen nur die Rolle des unterlegenen Endspielteilnehmers.

Der Afrika-Cup, bekannt für seine vielen verrückten Geschichten, ist um ein irrsinniges Kapitel reicher und der Senegal um Nicolas Jackson vom FC Bayern München zum zweiten Mal nach 2022 dessen Titelträger. Die "Löwen von Teranga" behielten am späten Sonntagabend in Rabat gegen Gastgeber Marokko in einem denkwürdigen Finale mit 1:0 nach Verlängerung die Oberhand und durften schließlich den großen goldenen Pokal in den afrikanischen Nachthimmel stemmen, während Stuttgarts Bilal El Khannouss (nach 80 Minuten ausgewechselt) als Verlierer aus dem Stadion schlich.

Nach mehr als 90 überaus attraktiven Minuten mit Möglichkeiten auf beiden Seiten sah dabei schon alles nach einem Lucky Punch für die Hausherren aus, weil Schiedsrichter Jean-Jacques Ndala Ngambo aus dem Kongo in der Nachspielzeit und einem Foul von El Hadji Malick Diouf an Brahim Diaz auf Elfmeter für Marokko entschied (90.+4). Der Senegal, dem zuvor ein Treffer durch Moussa Niakhaté wegen eines vermeintlichen Foulspiels aberkannt wurde (90.+2), reagierte erbost und verließ aus Protest geschlossen das Feld. 

Nicolas Jackson (Nummer 11) vom FC Bayern München behält im Finale mit dem Senegal die Oberhand - FRANCK FIFE

Diaz verschießt - Pape Gueye wird zum Matchwinner!

Erst gute zwanzig Minuten später und auf Geheiß des ehemaligen Bayern-Stars Sadio Mané kam das Team wieder zurück auf den Platz und der Strafstoß konnte ausgeführt werden. Diaz nahm sich der Sache selbst an, versuchte sich mit einem Panenka - und lupfte den Ball genau in die Arme von Keeper Edouard Mendy (90+24)! Entsprechend ging es in die Verlängerung.

In dieser gingen die Gäste durch einen tollen Distanzschuss von Pape Gueye in Führung (94.) und sahen sich nun den wütenden Angriffen der Marokkaner gegenüber. Die sollten bis zum Schluss nichts unversucht lassen, um noch zum Ausgleich zu kommen. Doch es brachte nichts mehr, der Senegal sowie Jackson durften schließlich jubeln, wofür der 24-jährige Stürmer umgehend vom deutschen Rekordmeister beglückwünscht wurde.