Mit einem kräftigen Händedruck wurde die Zukunft besiegelt. Michael König, CEO der Bayer China, Nan Yong, Vizepräsident des chinesischen Fußballverbandes, und Bayer 04 Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler besiegelten in Peking eine bisher einmalige interkontinentale Zusammenarbeit im Fußball zwischen Deutschland und China.

"Wir wollen unseren Fußball nach vorn bringen und können und wollen noch viel von Bayer 04 Leverkusen lernen", sagte Nan Yong, der auch gleich die Schwerpunkte der künftigen Zusammenarbeit nannte. "Wir wollen unsere Grundlage, die Jugendarbeit, verfestigen und ausbauen. Deshalb sehen wir große Chancen in dieser Zusammenarbeit." Die DFL unterstützt die Reise, um die Präsenz der Bundesliga im Ausland zu erhöhen.

"Sport ist immer ein verbindendes Element"

Für Michael König geht das Engagement zudem auch weit über die sportlichen Interessen hinaus, ganz im Sinne der traditionellen Unternehmensphilosophie des Bayer-Konzerns. "Es ist wichtig, dass wir uns in der Gesellschaft, in der wir arbeiten, auch sozial engagieren. Und der Sport ist immer ein verbindendes Element", sagte König. Auf diesem Weg sei eine Vertiefung der wirtschaftlichen und kulturellen Verbindungen noch intensiver möglich.