Bild mit Symbolcharakter: Leon Bailey gibt rein, Stefan Posch wehrt zur Ecke - © Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images
Bild mit Symbolcharakter: Leon Bailey gibt rein, Stefan Posch wehrt zur Ecke - © Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images
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TSG 1899 Hoffenheim erkämpft sich einen Punkt bei Bayer 04 Leverkusen

Leverkusen - Keine Tore im niederländischen Trainerduell: Bayer 04 Leverkusen hat die ersten Punkte der Saison abgegeben, bleibt nach dem 3. Spieltag der Bundesliga aber ungeschlagen. Die Werkself von Trainer Peter Bosz kam im lange unspektakulären Heimspiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim nicht über ein 0:0 hinaus - damit blieb auch das erste Aufeinandertreffen zwischen den Landsmännern Bosz und TSG-Coach Alfred Schreuder ohne Sieger.

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In den vergangenen vier Partien beider Teams waren noch jeweils mindestens vier Treffer gefallen, nun endete das erste von insgesamt 23 Bundesliga-Duellen vor 26.506 Zuschauern erstmals torlos. Während Bayer 04 Leverkusen mit sieben Zählern den Kontakt zur Ligaspitze hält, weist die TSG 1899 Hoffenheim nach drei Spielen mit vier Punkten eine ausgeglichene Bilanz vor.

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Bosz vertraute derselben Elf wie beim überzeugenden Auswärtserfolg in Düsseldorf (3:1) - und seine Mannschaft übernahm gleich die Spielkontrolle. Die schnellen Offensivakteure Leon Bailey und Karim Bellarabi versuchten mit Antritten über die Flügel in freie Räume vorzustoßen, ihre Hereingaben blieben aber zunächst zu ungenau. Youngster Kai Havertz vergab die erste Gelegenheit, als er im Sechzehner in aussichtsreicher Position den Ball nicht richtig traf (5.).

Kai Havertz ist sehr bemüht, kann sich aber nur selten durchsetzen - imago images / Jan Huebner

Hoffenheim, bei dem der unter der Woche verpflichtete Stürmer Jürgen Locadia zunächst auf der Bank Platz nehmen musste, beobachtete bei hohen Temperaturen um 33 Grad Celsius das Geschehen. Hoffenheims Tscheche Pavel Kaderabek sorgte mit einem abgefälschten Schuss für etwas Gefahr (14.).

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Die Gastgeber mit den Ex-Hoffenheimern Kerem Demirbay und Kevin Volland besaßen zwar Spielkontrolle, Hoffenheim hielt die Räume durch großen läuferischen Aufwand aber dicht. Auch sechs Leverkusener Ecken in den ersten 30 Minuten brachten keine Gefahr.

Ishak Belfodil ist ein ständiger Unruheherd, hat die beste Hoffenheimer Chance - imago images / Nordphoto

Hoffenheim wurde danach etwas aktiver und hätte bei einem Konter über Angreifer Ishak Belfodil in Führung gehen können, die Hereingabe des Algeriers landete aber im Niemandsland (28.). Weder Hoffenheim noch das auffälligere Leverkusen wollten jedoch zu sehr ins Risiko gehen. Unmittelbar nach dem Seitenwechsel scheiterte Belfodil auf der rechten Seite am souveränen Lukas Hradecky im Bayer-Tor (47.).

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Die Fehlerquote auf beiden Seiten blieb hoch, Bayer fing sich nach einem verschlafenen Wiederbeginn und kam nach Abschlüssen durch Bailey (57.) und Volland (59.) zu zwei Chancen. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem ab der 63. Minute in Nadiem Amiri auch der dritte ehemalige Kraichgauer auf Seiten der Gastgeber mitmischte. Zwei Minuten später verfehlte der U21-Nationalspieler aus kürzester Distanz knapp das Tor. Leverkusen war nun klar stärker und erspielte sich viele Chancen. Aber auch 19:0 Ecken und 20:6 Torschüsse nutzten nichts.

SID

Karim Bellarabi ist nur schwer zu stoppen, Konstantinos Stafylidis schafft es dennoch - imago images / Chai v.d. Laage

SPIELER DES SPIELS: KARIM BELLARABI

Karim Bellarabi war ein Aktivposten in der Bayer-Offensive, legte 28 Sprints hin (Bestwert der Partie), gab drei Torschüsse ab (Bestwert der Partie) und schlug sieben Flanken (Bestwert der Partie).

Hart umkämpfte Partie - hier zwischen Sven Bender und Dennis Geiger - imago images / Jan Huebner