
Leverkusen vom Köpenick-Dämpfer zum Achtelfinal-Einzug?
Bayer 04 Leverkusen geht mit einer sehr guten Ausgangsposition ins Rückspiel der Playoffs der Champions League gegen Olympiakos Piräus. Zu verdanken hat die Werkself das vor allem Patrik Schick, der mit einem schnellen Doppelpack den 2:0-Auswärtserfolg gesichert hat.
Allerdings wurde die Euphorie von Bayer 04 Leverkusen aus der Champions League zuletzt etwas getrübt: Am Wochenende kassierte die Werkself in der Bundesliga an der Alten Försterei eine 0:1-Niederlage, was ein kleiner Rückschlag im Kampf um die erneute Champions-League-Qualifikation war.
Trainer Kasper Hjulmand ist zwar zufrieden mit dem Hinspielergebnis gegen Piräus, doch er weiß auch, dass noch ein schweres zweites Spiel wartet: "Das war nur die erste Halbzeit. Es ist nicht vorbei, wir müssen noch ein gutes Spiel machen", sagte der Chefcoach nach dem Auswärtserfolg in Griechenland. Nun geht es darum, konzentriert zu bleiben und keine Zweifel am Weiterkommen aufkommen zu lassen.

Badé fehlt Leverkusen
Zudem forderte die Niederlage in Berlin auch noch einen Verletzten in den Reihen von Bayer 04: Loïc Badé zog sich eine Muskelverletzung im Oberschenkel zu und fällt voraussichtlich mehrere Wochen aus. Badés Ausfall kommt zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt, weil die Defensive ohnehin schon durch Rotation und Belastung zwischen Liga und internationalem Wettbewerb gefordert ist.
Leverkusen hat natürlich alles in der eigenen Hand. Doch zwischen guter Ausgangslage und Königsklassen-Krönung liegt noch ein intensiver, womöglich unbequemer Fußballabend in der BayArena. Ein Einzug ins Achtelfinale könnte die Niederlage vom vergangenen Wochenende schnell wieder vergessen machen. Anpfiff der Partie ist am Dienstagabend um 21 Uhr.
