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Leverkusen gegen Bayern: Champions-League-Achtelfinalisten im Meisterduell

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50:50 stand die Wahrscheinlichkeit, dass es im Achtelfinale der Champions League zum Bundesliga-Duell FC Bayern München gegen Bayer 04 Leverkusen kommt – der FC Bayern bekam schließlich das Los Bergamo, Leverkusen Arsenal. Zwischen Hin- und -Rückspiel der Königsklasse treffen die Deutschen Meister der letzten beiden Jahre am 26. Spieltags dennoch aufeinander.

Fast wäre es also dazu gekommen, dass die Münchener und Bayer 04 innerhalb von eineinhalb Wochen drei meisterliche Duelle gegeneinander bestritten hätten, jetzt findet dieses besondere Spiel immerhin einmal in dieser Phase der Saison statt.

Es ist eine Partie, die die jüngere Vergangenheit prägte – ärgerte Leverkusen Bayern doch nicht nur in seiner historischen vorletzten Spielzeit. In der vergangenen Saison bekamen es der FCB und das Werksteam in Liga, DFB-Pokal und Champions League gleich fünfmal miteinander zu tun, in dieser steigt neben den Bundesliga-Spielen ebenfalls noch das Pokalhalbfinale in der BayArena.

Video: So lief das Hinspiel

Leverkusen kann den FC Bayern

Apropos DFB-Pokal: In diesem Wettbewerb liegt der Münchener Ärger über Bayer erst etwas mehr als ein Jahr zurück, warf Leverkusen den FC Bayern im Achtelfinale des letzten Spieljahres doch raus. Ebenso in der Runde der verbleibenden 16 revanchierte sich der Rekordmeister in der Königsklasse zwar damals, ganz vergessen haben die Münchener ihre B04-Schocks aber wahrscheinlich noch nicht.

Bei Bayer 04 ging Bayern seit 2022 gar nur einmal als Gewinner vom Platz, im Rückspiel der letztjährigen Champions League. In der Liga trotzte Leverkusen dem Team von Startrainer Vincent Kompany in der zurückliegenden Saison ein bemerkenswertes 0:0 ab – in dem die Münchener einen negativen Vereinsrekord seit Beginn der Datenerfassung 1992 von lediglich zwei abgegeben Schüssen verbuchten. Es handelte sich auch um die letzte Ligabegegnung, in der dem FC Bayern kein Tor gelang.

Münchener gegen Topteams mit mehr als vier Treffern je Spiel

Natürlich ändert all das nichts daran, dass die Mannschaft von der Säbener Straße – voll auf Kurs Meisterschaftsverteidigung – am Samstag um 18:30 Uhr als klarer Favorit auf dem Spielfeld steht. Die Münchener befinden sich nach kurzer Schwächephase Ende Januar nicht nur wieder in Topform, sie spielen ebenso besonders gerne gegen starke Gegner: Bayern siegte in dieser Spielzeit in all seinen acht Spielen gegen Teams aus dem oberen Tabellendrittel und erzielte dabei sogar mehr Tore (durchschnittlich 4,1) als gegen den Rest der Bundesliga (3,5).

Die Gründe, die vor dem Aufeinandertreffen für die Mannschaft von Coach Kasper Hjulmand sprechen, zeigen allerdings, welchen Reiz das Spiel immer noch hat. Und vor allem zu Hause weiß Bayer bei lediglich knapp negativer Bilanz gegen den großen Favoriten, wie es geht, die Münchener zu überraschen.