
Mit Köpfchen und Intensität: Dortmunds clevere Spielweise zahlt sich aus
Borussia Dortmund hat den Weg zurück in die Erfolgsspur gefunden – und auch das Topspiel bei Bayer 04 Leverkusen für sich entscheiden können. Doch schon am Dienstag folgt der nächste Härtetest für die Elf von Niko Kovač.
Borussia Dortmund hat durch den Sieg im Topspiel bei Bayer 04 Leverkusen den Weg zurück in die Erfolgsspur gefunden. Bereits der Erfolg in der Champions League gegen Villarreal (4:0) hatte unter der Woche für Erleichterung gesorgt im BVB-Lager. Jetzt folgte mit dem Sieg im Bundesliga-Verfolger-Duell die Bestätigung: Die Elf von Trainer Niko Kovač ist auf einem richtig guten Weg.
"Ich habe heute eine sehr sehr gute Leistung meiner Mannschaft gesehen - eigentlich über die komplette Zeit", sagte der BVB-Cheftrainer sich sichtlich zufrieden nach Spielschluss mit der "guten Mannschaftsleistung" seines Teams.

Der BVB-Trainer hatte mit seiner Aufstellung und auch seinen Wechseln im Spiel (Fabio Silva für den glücklosen Serhou Guirassy) selber wesentlichen Anteil am Erfolg in Leverkusen, wo der BVB wie auch gegen Villarreal mit einer konsequenten Defensivarbeit zu überzeugen wusste. "Klar, in der Phase nach dem Gegentor hat Leverkusen noch mal Druck gemacht", sagte Niko Kovač, ergänzte jedoch, dass seine Mannschaft bei der Werkself "richtig gut verteidigt hat".
Der Grundstein für den Sieg in einem eminent wichtigen Spiel, in dem der BVB fast fünf Kilometer mehr lief als der Gegner (120,2 Kilometer vs. 115.3) und vor allem deutlich mehr Sprints anzog (160 gegenüber 135), war unter anderem die Intensität. Ein Arbeitsleistung, die sich ein Trainer nur wünschen kann - und das in einer Champions-League-Woche. Hinzu kamen zwei wunderbare Kopfballtore von Aarón Anselmino und Karim Adeyemi, die an diesem Abend in Leverkusen den Unterschied zugunsten des BVB machten.
Wiedersehen mit Leverkusen im Pokal
Aus Sicht des Trainers gab es trotz des dominaten Auftritts sogar noch Verbesserungspotential. "Nach dem 2:0 haben wir die Chance auf das dritte Tor durch Julian Brandt - da müssen wir das Spiel plattmachen. So hat man immer die Gefahr, dass immer wieder einer reinrutschen kann. Das werden wir aufarbeiten, denn in drei Tagen geht es ja schon wieder weiter", so Kovač.
Denn schon am Dienstag haben die Dortmunder die Chance, ihre aktuell gute Form erneut unter Beweis zu stellen. Dann geht es im Pokal erneut gegen Leverkusen, jedoch im heimischen Stadion.
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