Ervin Skela ragte beim überzeugenden 3:0-Erfolg im Testspiel des FC Energie Cottbus gegen den tschechischen Erstligisten FK Jablonec aus einer geschlossenen Mannschaft mit zwei Treffern und einer Vorlage noch heraus.

Frage: Herr Skela, zwei Treffer in einem Spiel. Und das nicht per Standardsituation, sondern aus dem Spiel heraus. Wie sehr freut Sie Ihre eigene Leistung?

Ervin Skela: Natürlich ist es schön, persönliche Erfolgserlebnisse zu haben. Aber um mich geht es nicht. Wichtig war, dass wir uns deutlich gesteigert haben und die Tore schnell und direkt herausgespielt wurden. Wer den Ball dann über die Linie befördert, ist egal.

Frage: Bei wieviel Prozent des Leistungsvermögens ist die Mannschaft derzeit?

Skela Das ist schwer zu beziffern. Wir sind noch nicht da, wo wir am Ende der vergangenen Saison waren. Aber noch ist etwas Zeit und ich bin optimistisch, dass wir zum Bundesliga-Start voll da sind. Noch so ein Start wie 2007/2008 darf nicht passieren.

Frage: Hat sich die Qualität des Kaders im Vergleich zum Vorjahr verbessert?

Skela: Ja, auf jeden Fall. Es war wichtig, alle Leistungsträger zu halten. Im Vorjahr waren mit McKenna, Radu und Munteanu drei Stützen gegangen, diesmal ist das Korsett beisammen geblieben. Und durch die qualitativ sehr guten Neuzugänge sind wir wirklich auf jeder Position mindestens doppelt besetzt.