München - Ohne Tore wäre der Fußball nicht das, was er ist. Die gefeierten Superstars sind daher meist Spieler aus dem Offensivbereich. Spieler, die Tor um Tor erzielen und so für Jubelstürme auf den Tribünen sorgen.

Einer, der maßgeblich dazu beiträgt, ist Stefan Kießling. In der laufenden Saison hat Bayer Leverkusens Stürmer schon 96 Mal auf des Gegners Gehäuse geballert und dabei immerhin 16 Mal ins Schwarze getroffen. Bei 26 Einsätzen in dieser Spielzeit entspricht das einer Quote von 145 Minuten pro Tor. Zum Vergleich: Sein Teamkollege Andre Schürrle feuerte immerhin 91 Torschüsse ab, davon landeten jedoch lediglich sechs im Tor.

Borussia Dortmunds Robert Lewandowski führt die Torschützenliste derzeit mit 19 Toren an und brauchte dafür bloß 81 Torschüsse. Dabei traf der Pole in den vergangenen acht Spielen in Serie und benötigt 105 Minuten für ein Tor. Die beste Chancenverwertung besitzt derweil Hannover 96: Mit Mohammed Abdellaoue, der mit 19 Torschüssen sieben Mal erfolgreich war, und Szabolcs Huszti, der für seine neun Treffer nur 23 Versuche benötigte, bestechen die Niedersachsen mit höchster Effizienz.

Gefährlicher Gomez



Sidney Sam von Bayer Leverkusen trifft alle 99 Minuten ins Schwarze. Nur unwesentlich länger braucht Mario Mandzukic. Der Bayern-Stürmer hat bereits 15 Saisontreffer auf dem Konto und trifft im Schnitt alle 101 Minuten. Nationalspieler Mario Gomez, dem beim Tabellenführer FC Bayern München in dieser Saison häufig nur die Jokerrolle bleibt, brauchte in dieser Saison rekordverdächtige 76 Minuten pro Tor. Sein Karriereschnitt liegt bei 114 Minuten.

Unter allen Spielern in der Geschichte, die mindestens 25 Bundesliga-Spiele absolviert haben, benötigte nur Gerd Müller (101 Minuten) - der "Bomber der Nation" - weniger Minuten für ein Tor als Mario Gomez.

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