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Lionel Messi bejubelt seinen Treffer zum 1:0 gegen Österreich – der WM-Rekordtorschütze schreibt Geschichte in Dallas
Lionel Messi bejubelt seinen Treffer zum 1:0 gegen Österreich – der WM-Rekordtorschütze schreibt Geschichte in Dallas - © Chris Brunskill/Fantasista
Lionel Messi bejubelt seinen Treffer zum 1:0 gegen Österreich – der WM-Rekordtorschütze schreibt Geschichte in Dallas - © Chris Brunskill/Fantasista
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Messi führt Argentinien zum Sieg gegen Österreich

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Argentinien hat Österreich im WM-Gruppenspiel J mit 2:0 (1:0) besiegt. Lionel Messi hat beide Tore erzielt (38., 90.+5) und ist damit alleiniger WM-Rekordtorschütze mit 18 Treffern. Messi vergab zuvor einen Elfmeter (9.).

Am 2. Spieltag der Gruppe J der FIFA Weltmeisterschaft 2026 traf Argentinien in Dallas auf Österreich. Beide Teams kamen mit Rückenwind: Die Albiceleste hatte ihr Auftaktspiel gegen Algerien mit 3:0 gewonnen, Österreich sich mit 3:1 gegen Jordanien durchgesetzt – der erste WM-Sieg der Österreicher seit 1990.

Für Argentinien stand Lionel Messi vor einem historischen Meilenstein: Nach seinem Hattrick im Auftaktspiel teilte er sich mit 16 WM-Toren den Rekord mit Miroslav Klose und konnte diesen heute übertreffen.

Trainer Lionel Scaloni nahm gegenüber dem Auftaktsieg eine Änderung vor: Nahuel Molina rückte für Gonzalo Montiel in die Startelf. Bei Österreich veränderte Coach Ralf Rangnick seine Anfangsformation auf drei Positionen: Danso, Wanner und Gregoritsch begannen für Lienhart, Mwene und Kalajdzic.

Die Argentinier beim Warmmachen – zehn der elf Startelfspieler waren bereits 2022 Weltmeister - ARIC BECKER

Frühe Chance und verschossener Elfmeter

Argentinien begann druckvoll und kam bereits in der 4. Minute zur ersten großen Möglichkeit: Ein Steilpass schickte Lautaro Martínez in den Strafraum, doch Seiwald und Stefan Posch griffen ein. Der VAR überprüfte die Szene, und Schiedsrichter Omar entschied auf Elfmeter für die Albiceleste. Lionel Messi trat an – und schoss das Leder in der 9. Minute knapp am rechten Pfosten vorbei. Damit vergab er die Chance auf den historischen Alleinrekord zunächst. Es war bereits sein dritter verschossener WM-Elfmeter (nach 2018 und 2022).

Österreich zeigte sich davon unbeeindruckt und agierte mutig, ohne jedoch wirklich gefährlich zu werden. In der 19. Minute verhinderte David Alaba in letzter Sekunde den Rückstand, als er Messi den Ball vom Fuß spitzelte und dabei seinen eigenen Keeper Alexander Schlager anschoss – der Ball sprang jedoch weg. Marcel Sabitzer versuchte es in der 23. Minute mit einem Schuss aus dem Strafraum, der jedoch geblockt wurde.

Messi schaut ungläubig nach seinem verschossenen Elfmeter – der Argentinier scheiterte in der 9. Minute - Francois Nel

Messi trifft zum WM-Rekord

Nach einer ausgeglichenen Phase übernahm Argentinien in der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit mehr Ballbesitz. In der 32. Minute verhinderte Alaba erneut den Rückstand, als er einen Schuss von Messi vor der Linie blockte. In der 38. Minute fiel dann das erlösende 1:0: Facundo Medina bediente auf der linken Seite Thiago Almada, der das Leder flach nach innen gab. Messi nahm das Zuspiel direkt ab und traf aus 14 Metern satt unten links ins Netz – Alexander Schlager war machtlos.

Mit diesem Treffer überholte Messi Miroslav Klose und wurde mit 17 WM-Toren zum alleinigen Rekordtorschützen der WM-Geschichte. Kurz darauf sah Stefan Posch in der 40. Minute die Gelbe Karte, nachdem er Almada an der Außenlinie unnötig umgerissen hatte. Mit dem 1:0 ging es in die Halbzeitpause.

Messi trifft zum 1:0 – der historische WM-Rekordtreffer fällt in der 38. Minute in Dallas - ARIC BECKER

Österreich kämpft, Argentinien verwaltet

Österreich kam gut aus der Kabine und setzte sich direkt vorne fest. Sabitzer versuchte es in der 47. Minute mit einem Schuss, der geblockt wurde. In der 50. Minute stand Messi beim Pass von Enzo Fernandez im Abseits, als er alleine auf Schlager zulief. Sabitzer traf in der 55. Minute mit einem Freistoß aus 27 Metern auf das Tor, doch Emiliano Martínez parierte gut.

Argentinien wechselte in der 58. Minute Cristian Romero für Nicolás Otamendi aus. In der 64./65. Minute brachte Scaloni mit Julián Álvarez und Nico González frische Kräfte für Thiago Almada und Lautaro Martínez. Österreich reagierte in der 67. Minute mit einem Kopfball von Michael Gregoritsch nach Flanke von Sabitzer, der jedoch deutlich über das Tor ging. Kurz darauf tauschte Rangnick dreifach: David Alaba, Paul Wanner und Stefan Posch wichen Marco Friedl, Marko Arnautović und Alexander Prass (68.).

Konrad Laimer und Lautaro Martínez im Zweikampf – Österreich kämpfte in der zweiten Halbzeit um den Ausgleich - Michael Steele

Späte Entscheidung durch Messi

In der 73. Minute köpfte Nico González nach einer Ecke von Messi nur haarscharf am Pfosten vorbei. Facundo Medina und Konrad Laimer sahen in der 76. Minute beide die Gelbe Karte nach einem Zweikampf. Argentinien wechselte in der 82. Minute erneut doppelt: Rodrigo de Paul und Medina machten Platz für Leandro Paredes und Nicolás Tagliafico. Österreich versuchte es in der Nachspielzeit mit einem Kopfball von Patrick Wimmer nach einem Freistoß von Sabitzer, der jedoch knapp am Pfosten vorbeiging (90.+3).

Dann schlug Argentinien eiskalt zu: Messi bediente Álvarez, der am herauskommenden Schlager scheiterte. Der Abpraller fiel zu Nico González, der zu Messi passte. Dessen erster Versuch wurde noch geblockt, doch im Nachschuss stocherte er das Leder aus kurzer Distanz ins Netz – 2:0 in der 90.+5 Minute und WM-Treffer Nummer 18. Paredes sah kurz zuvor noch die Gelbe Karte (90.+2). Das Endergebnis: Argentinien gewinnt 2:0 und steht vorzeitig in der K.o.-Runde.

Laimer zeigt seine Qualitäten

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