Kaiserslautern - Der 1. FC Kaiserslautern und Abwehrspieler Martin Amedick haben sich auf eine vorzeitige Vertragsverlängerung um drei Jahre bis Juni 2014 mit einer Option für ein weiteres Jahr geeinigt. Das neue Arbeitspapier gilt für beide Bundesligen.

"Ich fühle mich sowohl sportlich als auch im gesamten Umfeld des FCK wohl, daher ist mir die Entscheidung sehr leicht gefallen. Wir haben in dieser Saison ein neues gemeinsames Projekt gestartet und wollen den Verein wieder in der Bundesliga etablieren. Außerdem möchte ich zu diesem Zeitpunkt ein Zeichen setzen, denn auch wenn es vielleicht mit Blick auf die letzten Ergebnisse nicht richtig gut aussieht, so bin ich doch vom Potential der Mannschaft und des Clubs absolut überzeugt und sicher, dass wir die Bundesliga halten werden", sagte der 28-jährige Mannschaftskapitän.

Kurz: "Hohes Identifikationspotential"

Cheftrainer Marco Kurz zeigte sich erfreut über die Einigung: "Ich bin sehr froh, dass wir den Vertrag mit unserem Kapitän Martin Amedick verlängern konnten. Nicht nur sportlich sondern auch persönlich ist der eingeschlagene Weg für den Spieler und auch den Verein genau der richtige. Es ist zudem für beide Seiten richtig und wichtig, einen Spieler mit einem derart hohen Identifikationspotential an den Verein zu binden."

Der gebürtige Paderborner absolvierte bisher 42 Bundesligaspiele und erzielte zwei Treffer, in der 2. Liga war er in 93 Partien aktiv und traf neun Mal ins Tor. Für den 1. FC Kaiserslautern trat er seit seinem Wechsel von Borussia Dortmund im Juli 2008 in 73 Begegnungen an und konnte acht Treffer erzielen.