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Adam Szalai bei Mainz 05: Dauerbrenner im Abstiegskampf

Nach einer individuell schwierigen Hinrunde ist Adam Szalai beim 1. FSV Mainz 05 nun wieder ein wichtiger Faktor im Kampf um den Klassenerhalt.

Gerade einmal 16 Spielminuten brauchte Adam Szalai am Dienstagabend, dann zappelte der Ball auch schon im Tor des SV Werder Bremen. Der Treffer zum frühen 1:0 sollte dem 1. FSV Mainz 05 schlussendlich zum Sieg reichen. Die Rheinhessen unterstrichen ihre gute Form und punkteten auch auswärts in Norddeutschland. Seit dem Bo Svensson beim FSV an der Seitenlinie läuft es für die 05er – und für Adam Szalai.

Nachdem der Ungar in der Hinrunde kaum eine Rolle spielte und phasenweise sogar suspendierte war, ist Szalai seit dem Trainerwechsel nicht mehr aus der Mainzer Mannschaft, die sich mittlerweile fünf Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang erarbeitet hat, wegzudenken. Nach dem Tiefpunkt, kommt nun also der Aufschwung beim 33-Jährigen. Das Vertrauen, das Svensson seinem Routinier schenkt, zahlt sich aus.

"Als junger Trainer in den Profibereich in dieser Situation reinzukommen ist sehr, sehr mutig und da setzt man auf jeden Fall ein großes Zeichen für eine Mannschaft, die in so einer Lage steckt", zollt Szalai im Gegenzug seinem neuen Coach Anerkennung. Der Coach wiederum hat seine Gründe dafür, auf den einst verschmähten Stürmer zu setzen. „Das ist diese professionelle Mentalität, die Adam besitzt", erklärt Svensson. "Spielerisch bringt er sehr, sehr viel mit, auch die Fähigkeit seine Nebenspieler und die ganze Mannschaft besser zu machen."

Diese Entwicklung schlägt sich nun auch sichtbar auf dem Spielfeld nieder. Die Mainzer kämpfen als Einheit um den Klassenerhalt - und das mit Erfolg. "Da sieht man, dass in der Mannschaft jetzt ein richtiger Mannschaftsgeist herrscht", fasst Szalai den Aufschwung bei den Mainzer treffend zusammen. Der Stürmer ist eben nicht nur wegen seiner Torgefahr ein wichtiger Erfolgsfaktor - unter Svensson kam Szalai bisher in jedem Spiel zum Einsatz. So dürfte es keine große Überraschung sein, wenn der Routinier auch am 31. Spieltag gegen den FC Bayern München für die Mainzer auflaufen - und natürlich auch mal wieder mit vollem Einsatz vorangehen wird.