Köln - Eine Pressekonferenz, deren Anlass noch vor nicht langer Zeit als undenkbar erschien, sorgte am 15. April für Fassungslosigkeit und versetzte die Fans von Borussia Dortmund in Schockstarre.

Nach sieben Jahren und damit drei Spielzeiten vor dem Ende der Vertragslaufzeit kündigte Trainer Jürgen Klopp seinen Rücktritt an.

Der 47-Jährige zog damit die Konsequenzen aus einer Chaos-Saison, in der die unter Klopp erfolgsverwöhnten Borussen zwischenzeitlich und zuletzt Anfang Februar auf den letzten Tabellenplatz abstürzten. Wie ein roter Faden zogen sich die Zweifel an der Arbeit des einst so souveränen BVB-Coaches durch die Saison.

Klopp fühlte, dass er "nicht mehr der perfekte Trainer für diesen außergewöhnlichen Verein", ist. Dennoch hat er sich mit der erfolgreichsten Ära der Klubgeschichte mit zwei Meisterschaften und einem Pokalsieg ein Denkmal gesetzt. Derartige Perspektiven schienen unter Klopp nun nicht mehr garantiert, eine schiedlich, friedliche Trennung war die logische Konsequenz.

Video: Jürgen Klopp und der BVB - eine Ära geht zu Ende

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