Im Jahr 2000 gewann der FC Bayern München den Ligapokal zum vierten Mal in Folge - und das auf bestechende Art und Weise.

Für die Bayern war es ein perfekter Start in das 100-jährige Jubiläum ihres Vereinsbestehens. Die Art und und Weise, wie der 5:1-Sieg im Finale des Ligapokals gegen Hertha BSC zustande kam, ließ zudem die Fans von großen Taten träumen.

Auf Offensive gesetzt

Bereits im Halbfinale hatten die Bayern auf Offensive gesetzt: Angeführt von Rückkehrer Ciriaco Sforza besiegte der FCB Sforzas Ex-Club 1. FC Kaiserslautern mit 4:1.

Die Pfälzer hatten sich vorher wiederum durch ein 2:0 über den TSV 1860 München für die Vorschlussrunde qualifiziert.

Siege gegen HSV und Bayer

Hertha hatte den Weg ins Finale durch Siege gegen den Hamburger SV (3:1) und Bayer Leverkusen (6:5 n. E.) erreicht. Im Endspiel waren die Bayern dann aber für die Berliner zu stark.

Wilfried Straub, damals DFB-Direktor Liga-Marketing-Wirtschaft-Finanzen, zeigte sich nach der vierten Auflage des Ligapokals hochzufrieden: "Der Ligapokal hat sich seit seiner Premiere 1997 stabilisiert'" sagte Straub nach dem Finale in der Leverkusener BayArena.

Gregory Straub

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