Zusammenfassung

  • Die Rheinhessen legen in einer starken ersten Hälfte den Grundstein für den Sieg.
  • Jean-Philippe Mateta und Jean-Philippe Gbamin erzielen die Mainzer Tore.
  • Routinier Claudio Pizarro mit dem 1:2-Anschlusstreffer zur Aufholjagd.

Mainz - Der 1. FSV Mainz 05 hat den SV Werder Bremen zum Abschluss des 10. Bundesliga-Spieltages mit 2:1 (1:0) geschlagen.

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Angeführt von seiner Franzosen-Fraktion hat der FSV Mainz 05 das Topteam von Werder Bremen geschlagen. Nach dem 2:6 zuletzt gegen Bayer Leverkusen unterlagen die Hanseaten zum Abschluss des zehnten Spieltages bei ihrem Lieblings-Auswärtsgegner 1:2 (0:1). Durch die Niederlage bei den Mainzern hat Werder die Rückkehr in die Spitzengruppe verpasst.

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Nach zuvor sechs Ligaspielen ohne Sieg reichten den Rheinhessen einfache Mittel wie Laufstärke und Einsatzwille zum Dreier. Durch den Sieg kletterte der FSV auf den zwölften Platz. Die Bremer (17 Punkte) bleiben Sechster.

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Die 25.105 Zuschauer in der Mainzer Arena sahen in der Anfangsphase eine zerfahrene Partie. Die Ballverluste auf beiden Seiten ließen kaum einen Spielfluss aufkommen. Die Mainzer wie auch die Bremer gewannen zumeist die Zweikämpfe in der Defensive, nach vorne ging nur wenig.

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Nach einer Viertelstunde erhöhten die Gastgeber, die ohne Rene Adler, Florian, Müller, Phillipp Mwene, Ridle Baku und Emil Berggreen auskommen mussten, die Schlagzahl. Der Kameruner Pierre Kunde hatte die erste Chance der Begegnung (16.). So war es nicht verwunderlich, dass die Mainzer die Schwäche der Norddeutschen zur Führung nutzten. Der Franzose Mateta, der im Sommer für die FSV-Rekordablöse von acht Millionen Euro an den Rhein kam, erzielte sein zweites Saisontor - unter nicht gewollter Hilfe von Niklas Moisander.

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"Wir haben zu spät angefangen Fußball zu spielen. Das reicht dann einfach nicht. Müssen schleunigst daran arbeiten, wieder das zu spielen, was uns ausmachen soll." Maximilian Eggestein, SV Werder Bremen

Zu Beginn des zweiten Durchgangs präsentierten sich die Gäste wesentlich aktiver. Die Versäumnisse der ersten Hälfte holten die Bremer dennoch ein, Gbamin traf aus der Distanz - zum ersten Mal in der laufenden Spielzeit.

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"Das ist heute Balsam für die Seele! Die drei Punkte tun immens gut. Wir haben über weite Strecken gezeigt, was der Trainer von uns sehen wollte." Daniel Brosinski, 1. FSV Mainz 05

Kohfeldt reagierte umgehend und brachte bei einem Doppelwechsel unter anderem Pizarro, der dann auch noch einmal für Spannung sorgte. Max Kruse scheiterte anschließend noch an Robin Zentner, der etatmäßigen Nummer drei der Gastgeber.

SID

Spieler des Spiels: Daniel Brosinski

Daniel Brosinski gab die Torvorlagen zu beiden Mainzer Toren. Torbutler Brosinski gab damit jetzt zu drei der sieben Mainzer Saisontore die Vorlage und ist mit drei Torbeteiligungen auch Mainzer Topscorer.

Osakos (l.) Gesichtsausdruck zeigt, wie es für Werder in der ersten Hälfte lief
Osakos (l.) Gesichtsausdruck zeigt, wie es für Werder in der ersten Hälfte lief © gettyimages / Alex Grimm
Latza (l.) und Kruse im Duell um den Ball
Latza (l.) und Kruse im Duell um den Ball © gettyimages / Alex Grimm
Artistisch: Der Mainzer Pierre Kunde (M.)
Artistisch: Der Mainzer Pierre Kunde (M.) © gettyimages / Alex Grimm
Erzielte den Treffer zum 1:2: Routinier Claudio Pizarro
Erzielte den Treffer zum 1:2: Routinier Claudio Pizarro © gettyimages / Alex Grimm
Die Mainzer freuen sich über Matetas Tor zum 1:0
Die Mainzer freuen sich über Matetas Tor zum 1:0 © gettyimages / Alex Grimm