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1. FC Köln vor entscheidenden Wochen: "Das Einzige, was jetzt noch zählt"

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Nach einem vielversprechendem Saisonstart muss der 1. FC Köln in dieser Saison doch noch um den Klassenerhalt zittern. Und nun wartet mit Borussia Dortmund ein weiteres Top-Team auf die Rheinländer. Sorgen die Geißböcke für eine Überraschung?

Die Vorzeichen vor dem Topspiel am Samstagabend könnten für den 1. FC Köln definitiv besser stehen: Mit Ausnahme der beiden Duelle gegen die TSG Hoffenheim gingen die Geißböcke gegen die restlichen sechs Top-Teams der aktuell besten sieben Vereine leer aus. Nun ist mit Borussia Dortmund der Tabellenzweite im Rheinenergiestadion zu Gast. Eine Mammutaufgabe für den FC.

Das Hinspiel im Signal Iduna Park konnten die Kölner immerhin knapp gestalten (Endstand: 0:1). Keeper Marvin Schwäbe hatte die Gastgeber mit zehn Paraden immer wieder zur Verzweiflung gebracht, eine ähnliche Torhüterleistung könnte das Team von Trainer Lukas Kwasniok auch im Rückspiel gebrauchen.

Auf die Stürmer kommt es an

"Das Einzige, was jetzt noch zählt, sind Punkte. Egal wie. Ob es schöner Fußball ist oder kein schöner Fußball", macht Mittelstürmer Ragnar Ache deutlich. Auf den Fallrückzieher-Torschützen aus dem Spiel gegen Hoffenheim ruhen ebenfalls die Hoffnungen. 18 der 33 Kölner Treffer wurden von Angreifern geschossen und damit 55 Prozent – dieser Anteil ist bei keinem anderem Club so hoch.

20 dieser Tore erzielten die Rheinländer im ersten Saisondrittel, in dem man bis zum 11. Spieltag vier Siege und zwei Unentschieden einfuhr. Zweimal gewann der FC mit 4:1 Freiburg und Hamburg. Nach dem 11. Spieltag standen die Domstädter auf Rang zehn mit sieben Punkten Vorsprung vor dem Relegationsplatz. Vieles sprach für eine eher sorgenfreie Spielzeit. Doch jetzt geht es doch ans Eingemachte.

"Wir haben zu Beginn überperformt"

Auch Kwasniok hätte sich eine Zitterpartie gerne erspart, doch der 44-Jährige wusste von Beginn an: "Als wir aufgestiegen sind und der Verein mich kontaktierte, war ich mir darüber im Klaren, dass es um den Klassenerhalt gehen wird. Wir haben zu Beginn überperformt und Spiele gewonnen, die uns jetzt nach wie vor die Möglichkeit geben, über dem Strich zu stehen."

Derzeit rangieren die Rheinländer auf Platz 13, der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt lediglich zwei Zähler – so gering wie nie zuvor in dieser Spielzeit. Ein Überraschungsdreier gegen den BVB, der jüngst mit dem Aus in der Champions League und dem Dämpfer im Meisterrennen zu kämpfen hatte, käme da gerade recht...