
Nächster Big Point für Köln!
Die "Geißböcke" feiern im Abstiegskampf den nächsten Sieg gegen einen direkten Konkurrenten. Keeper Schwäbe hält den Sieg fest, Torschütze Maina strahlt nach schweren Monaten.
Marvin-Schwäbe-Sprechchöre gehören bei Spielen des 1. FC Köln mittlerweile zum Standard-Programm. Auch am Freitagabend gegen den VfL Wolfsburg hallten sie wieder durch das Rhein-Energie-Stadion, als Kölns Keeper für seine Mannschaft den 1:0-Sieg festhielt.
"Es ist natürlich schön," strahlte der bescheidene Schlussmann nach dem Spiel. "Umso schöner ist, dass wir uns als Team natürlich ein Stück weit belohnt haben, nach einer langen Phase wieder zu null zu spielen."
Big Point im Abstiegskampf
Nach dem 2:1 gegen Mainz und dem 2:2 in Heidenheim feierten die "Geißböcke" den nächsten Big Point. Durch den Sieg gegen die Wölfe vergrößerte sein Team den Vorsprung zu den Abstiegsplätzen zum Spieltagsstart auf acht Punkte.
"Gegen einen direkten Konkurrenten, freut es mich natürlich umso mehr, dass es dann für die drei Punkte gereicht hat," sagte Torschütze Linton Maina. "Der Sieg war extrem wichtig für uns" - vor allem aber auch für Maina persönlich war der Flutlicht-Dreier Seelenbalsam.

Mainas Hochgefühl nach harten Monaten
In der Hinrunde war dem Helden der Aufstiegssaison (2024/25 drei Tore, elf Vorlagen) in Kölns Offensive nur eine Nebenrolle vergönnt. "Das war nicht einfach," sagt Maina, den sein Trainer aber nicht abschrieb: "Linton hat sich reingebissen," berichtet Lukas Kwasniok.
In den letzten vier Spielen beorderte der Coach den 26-Jährigen in die Startelf und wurde belohnt: Maina sammelte gegen den FC Bayern München (1:3) und in Freiburg (1:2) seine ersten Torbeteiligungen und traf gegen Wolfsburg nun entscheidend.
"Spieler in meiner Situation brauchen einfach Tore und Vorlagen, um wieder selbst an sich zu glauben,“ gewährt der gebürtige Berliner Einblick: „Diesen Lauf will ich jetzt so lange wie möglich halten." Dann dürfte das Kölner Punkte-Polster in den nächsten Wochen weiter wachsen.
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