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Wolfsburg gewinnt zum Saisonauftakt dank Joker-Toren von Svanberg und Amoura

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Der VfL Wolfsburg hat sein Auswärtsspiel beim 1. FC Heidenheim mit 3:1 (1:1) gewonnen. Andreas Skov Olsen (20.), Mattias Svanberg (67.) und Mohamed Amoura (87., Elfmeter) erzielten die Tore für die Wölfe. Léo Scienza (29.) traf per Freistoß zum zwischenzeitlichen Ausgleich für Heidenheim.

Der 1. FC Heidenheim 1846 startete erstmals in seiner Bundesliga-Geschichte mit einem Heimspiel in die neue Saison. Während für die Hausherren mit Trainer-Urgestein Frank Schmidt, der seit fast 18 Jahren im Amt ist, die dritte Bundesliga-Spielzeit begann, reiste der VfL Wolfsburg mit dem neuen niederländischen Coach Paul Simonis an. Für VfL-Kapitän Maximilian Arnold war es ein besonderer Tag - sein 450. Pflichtspiel für Wolfsburg.

Arnold machte sein 450. Pflichtspiel für den VfL Wolfsburg - Alexander Hassenstein

Skov Olsen und Scienza treffen in der ersten Halbzeit

Bereits nach drei Minuten hatte Dženan Pejčinović die erste Chance für die Gäste, doch sein Abschluss verfehlte knapp das Ziel. In der 5. Minute hatte Heidenheims Keeper Diant Ramaj Glück, als er nach einem fatalen Rückpass Wimmer foulte, aber mit einer gelben Karte davonkam.

Nach 20 Minuten belohnten sich die aktiveren Wolfsburger: Andreas Skov Olsen zirkelte den Ball nach Vorlage von Patrick Wimmer sehenswert ins lange Eck. Die Antwort der Gastgeber ließ aber nicht lange auf sich warten. Léo Scienza verwandelte einen Freistoß in der 29. Minute spektakulär über die Mauer in den Winkel zum 1:1. Vor der Pause hätte Wolfsburg beinahe zurückgeschlagen, doch Wimmer scheiterte freistehend an Ramaj (38.).

Léo Scienza feiert seinen traumhaften Freistoßtreffer zum 1:1-Ausgleich - IMAGO/Eibner-Pressefoto

Joker stechen: Svanberg und Amoura entscheiden das Spiel

Nach dem Seitenwechsel parierte Ramaj zunächst einen strammen Schuss von Arnold (49.). Das Spiel plätscherte danach etwas dahin, bis die Wolfsburger Wechsel für neue Impulse sorgten. In der 64. Minute brachte Simonis Mattias Svanberg und Mohamed Amoura - ein goldenes Händchen. Nur drei Minuten später köpfte Svanberg nach einer präzisen Flanke von Arnold zum 2:1 für die Gäste ein (67.). Die Heidenheimer fanden offensiv kaum noch statt. Die Entscheidung fiel in der 87. Minute: Nach einem Foul von Ramaj an Amoura verwandelte der gefoulte Algerier den fälligen Elfmeter sicher zum 3:1-Endstand.

Joker Mattias Svanberg traf nur wenige Minuten nach seiner Einwechslung per Kopf zur erneuten Wolfsburger Führung. - IMAGO/Michael Weber IMAGEPOWER

Man of the Match: Léo Scienza

Léo Scienza war trotz der Niederlage seiner Mannschaft der herausragende Akteur auf dem Platz. Der Brasilianer erzielte nicht nur einen traumhaften Freistoßtreffer zum 1:1, sondern war mit 290 Fantasy-Manager-Punkten auch statistisch der beste Spieler der Partie. Scienza gewann zudem 13 Zweikämpfe - Bestwert bei den Heidenheimern. Durch seine kämpferische Einstellung provozierte er mehrere Fouls und damit gelbe Karten gegen seine Gegenspieler, darunter auch gegen Wolfsburgs Kapitän Arnold.

Léo Scienza war trotz der Niederlage stark und wurde im Voting zum Spieler des Spiels gewählt - IMAGO/Davide Elias

Bundesliga Match Facts
xGoals: Heidenheim 0,25 - Wolfsburg 2,52
Schnellster Spieler: Dženan Pejčinović (WOB), 34,31 km/h
Tor mit der geringsten Torwahrscheinlichkeit: 1:0 von Andreas Skov Olsen (WOB), 2,07 Prozent
Most Pressed Player: Patrick Wimmer (WOB), 18 Mal unter Gegnerdruck
Beste Pass Effizienz: Vinicius Souza (WOB), +3,46

Fantasy Heroes: Léo Scienza (1. FC Heidenheim 1846, 290 Punkte), Patrick Wimmer (VfL Wolfsburg, 285 Punkte), Maximilian Arnold (VfL Wolfsburg, 257 Punkte)