
Zwei aus Deutschland dabei: Mancini nominiert Italien-Kader
Italiens Neu-Nationaltrainer Roberto Mancini berief am Freitagabend seinen Kader für die erste Länderspielpause nach der Fußballweltmeisterschaft. Mit dabei sind in Samuele Inácio und Debütant Mohamed Alì Zoma gleich zwei Akteure aus Deutschland.
Mit 14 Treffern in der vergangenen und bereits sechs Toren in der noch jungen Saison 2026/27 empfahl sich Mohamed Alì Zoma für einen Platz und wurde nun von Mancini eingeladen.
"Da ich in Italien geboren bin und dort auch mit dem Fußballspielen angefangen habe, geht für mich nun ein Kindheitstraum in Erfüllung. Es ist eine große Ehre für mich, Italien als Nationalspieler vertreten zu dürfen, und ich bin sehr dankbar für diese Chance. Gleichzeitig möchte ich mich bei allen beim FCN bedanken, die mir dabei geholfen haben, diesen Schritt zu erreichen", freut sich Zoma über den Meilenstein in seiner Karriere.

Auch der 1. FC Nürnberg und Vorstand Sport, Joti Chatzialexiou, würdigen Zoma und seine Leistungen: "Wir beim 1. FC Nürnberg sind unheimlich stolz auf Momo und seine Nominierung für die italienische Nationalmannschaft. Er ist damit ein Vorbild für viele Spieler und der Beweis dafür, dass man auch in der 2. Liga für eine der großen Nationalmannschaften berufen werden kann."
Borussia Dortmunds Samuele Inácio ist dagegen schon zum zweiten Mal dabei, im Juni war er bereits für den italienischen Kader berufen worden und hatte im Testspiel gegen Luxemburg sein Länderspiel-Debüt gefeiert.
Beide Spieler würden sich mit einem Einsatz in der italienischen Nationalmannschaft festspielen. Sowohl Zoma (Elfenbeinküste), als auch Inácio (Brasilien) könnten auch noch für andere Nationen auflaufen, sofern sie kein Pflichtspiel in der vier Spiele langen Länderspielpause absolvieren sollten.